Olympia Paris 2024: Ulrike Nasse-Meyfarth übt Kritik am Fahnenträger-Voting um Alexander Zverev und Dennis Schröder

Sechs Nominierte stehen zur Auswahl für die Fahnenträger des deutschen Teams bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris. Zu der Vorauswahl zählen drei Frauen und drei Männer, darunter Alexander Zverev und Dennis Schröder. Die zweifache Olympiasiegerin im Hochsprung, Ulrike Nasse-Meyfahrth, ist gerade mit diesen Auserwählten des DOSB nicht einverstanden und übt Kritik am Verfahren.

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Quelle: Eurosport

"Die vom DOSB getroffene Auswahl für das Fahnenträger-Duo ist nicht mal ansatzweise nachvollziehbar", sagte die Goldmedaillengewinnerin von 1972 und 1984 im Interview mit der "Welt".
Ihrer Meinung nach sollte verdienten Olympioniken diese Ehre zuteilwerden. Sie schlägt den Kanuten Sebastian Brendel und den Vielseitigkeitsreiter Michael Jung vor. Beide sind dreifache Olympiasieger in ihrer Disziplin. Neben Zverev und Schröder steht auch Sportschütze Christian Reitz zur Wahl - für die Olympiasiegerin aber nur eine "Alibi-Auswahl".
"Der DOSB scheint demgegenüber mit der Eigenbewerbung von Basketballer Dennis Schröder und mit Tennisspieler Alexander Zverev um Vielfalt in jeder Beziehung bemüht zu sein", sagte Nasse-Meyfarth. "Ich frage mich, welche Funktionärsleute beim Verband am Werk waren."
Auch bei der Auswahl der Frauen ist sie nicht einverstanden und hätte gerne Dressurreiterin Isabell Werth als Nominierte gesehen. Stattdessen stehen Werths Teamkollegin Jessica von Bredow-Werndl, Fußballerin Alexandra Popp und Judo-Weltmeisterin Anna-Maria Wagner zur Wahl. "Wenn es bei den Frauen nicht Isabell Werth ist, ist mir jede der drei Athletinnen recht.“
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Quelle: SID


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