Doch diese lebensrettende Operation sowie die Reise in die USA würden mehrere Hunderttausend Euro kosten - zu viel für die Familie des Jungen.
Daher setzte sich Andrejczyk, die selbst 2018 an Knochenkrebs erkrankt war, ein Ziel: Die Polin wollte umgerechnet rund die Hälfte der nötigen 330.000 Euro für Miloszek sammeln. Mit der Versteigerung ihrer Silbermedaille sowie der Unterstützung durch weitere Spenden erreichte Andrejczyk schließlich ihr Ziel von etwa 165.000 Euro.
Die polnische Supermarktkette "Zabka" ersteigerte die olympische Medaille für umgerechnet etwas mehr als 110.000 Euro.
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Die Speerwerferin hatte zuvor erklärt: "Der wahre Wert der Medaille bleibt für immer in meinem Herzen. Eine Medaille ist ein Objekt, aber sie kann anderen noch viel mehr nützen. Dieses Silber kann Leben retten, als im Gegenzug nur Staub anzusetzen. Deshalb wollte ich sie versteigern."

Maria Andrejczyk erhält Silbermedaille zurück

Der Einsatz und die Selbstlosigkeit von Andrejczyk beeindruckte dann auch den Lebensmittelhändler, der die Silbermedaille am Ende wieder der Sportlerin überließ.
Die Polin schrieb daraufhin auf Instagram: "Der Gewinner der Aktion und gleichzeitig die Firma, der ich auf ewig dankbar sein werde, ist 'Zabka'. Ich habe keine Worte, um auszudrücken, wie glücklich ich heute bin. Riesenrespekt und Danke."
Auch dank Andrejczyk konnte fast schon die komplette Summe für die OP aufgebracht werden und der kleine Miloszek wird wohl bald in den USA operiert.
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