Olympia 2021 - Johannes Vetter sendet nach Final-Pleite klare Botschaft auf Twitter

Die Gold-Mission von Johannes Vetter ist gescheitert, der mit Abstand beste Speerwerfer der jüngeren Vergangenheit landete mit 82,52 m nur auf Rang neun. "Es war, auf gut deutsch, zum Kotzen", brach es aus dem 28-Jährigen heraus. Vetter war es nicht gelungen, seine Technik auf den Anlaufbelag in Tokio anzupassen. Auf Twitter reagierte er mit nur einem Wort, einer Zahl und einem Ausrufezeichen.

Johannes Vetter bei Olympia in Tokio

Fotocredit: Imago

Favorisierter als Johannes Vetter konnte man kaum sein.
Der Weltmeister von 2017 reiste mit 18 Meeting-Siegen in Serie nach Tokio. Er war der einzige Speerwerfer, der in den vergangenen 24 Monaten die magischen 90 Meter knacken konnte.
In der Saison 2020 kam er mit 97,76 m bis auf 62 Zentimeter an den Weltrekord des Tschechen Jan Zelezny heran, 2021 ist der Vierte von Rio mit 96,29 m erneut ganz klar die Nummer eins der Welt - mit fast sieben Metern Vorsprung.
Daran änderte sich auch nach dem Olympia-Showdown nichts. Goldmedaillengewinner Neeraj Chopra aus Indien warf 87,58 m. Eine klasse Weite, aber eben auch weit entfernt von den Vorleistungen Vetters.

Kampfansage à la Vetter

Immerhin: Der haushohe Favorit schien die Enttäuschung über sein Abschneiden ein paar Stunden nach dem Wettbewerb einigermaßen verdaut zu haben.
Und so schrieb Vetter auf Twitter nur: "Paris 2024!"
Die Message ist klar: In drei Jahren soll nach Rang vier 2016 in Rio de Janeiro und Platz neun in Tokio endlich Olympia-Gold her.
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Enttäuschung statt Gold: So lief der verkorkste Wettkampf für Vetter

Quelle: Eurosport

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