1996 in Atlanta lief Katrin Dörre-Heinig auf den vierten Rang.
"Ich habe versucht, eine Medaille für Deutschland zu bekommen. Tut mir leid", sagte Kejeta im ZDF: "Es war sehr, sehr warm, und ich hatte Magenprobleme. Aber mit Platz sechs bin ich sehr zufrieden. Es war immer mein Traum, bei Olympia zu sein."
Gold ging vor Augen von IOC-Präsident Thomas Bach und Weltverbands-Boss Sebastian Coe bei einem kenianischen Doppelsieg an die frühere Halbmarathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir, die sich in 2:27:20 vor Weltrekordlerin Brigid Kosgei (2:27:36) durchsetzte.
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Bronze holte die Amerikanerin Molly Seidel (2:27:46). Weltmeisterin Ruth Chepngetich gab auf, Rio-Olympiasiegerin Jemima Sumgong (beide Kenia) ist wegen Dopings und Manipulation noch bis 2027 gesperrt.
Deborah Schöneborn (Berlin) belegte einen guten 18. Rang (2:33:08), Katharina Steinruck (Frankfurt) wurde 31. (2:35:00).
Kejeta hatte bis kurz nach Kilometer 30 in der Spitzengruppe mitgemischt, ehe die Kenianerinnen diese mit einer Tempoverschärfung sprengten. Die letzte deutsche Medaille hatte 1988 in Seoul die heutige Bundestrainerin Dörre-Heinig mit Bronze geholt.
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(SID)

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