Olympia 2021: Stabhochspringer mit gutem Start, Diskuswerferinnen überzeugen, Krafzik glänzt über 400 m Hürden

Der WM-Vierte Bo Kanda Lita Bähre und der deutsche Meister Oleg Zernikel haben bei den Olympischen Spielen in Tokio das Finale im Stabhochsprung erreicht. Der 22 Jahre alte Lita Bähre zeigte bei seiner Olympia-Premiere eine starke Vorstellung und übersprang 5,75 m im ersten Versuch. Zernikel reichten 5,65 m, weil nach dieser Höhe nur noch 14 Springer im Wettbewerb waren.

Bo Kanda Lita Baehre

Fotocredit: Eurosport

Die Jury brach danach den Wettkampf ab, das Finale am Dienstag (12:20 Uhr MESZ) wird nun mit zwei Athleten mehr als den üblichen zwölf gestartet.
Ausgeschieden ist der deutsche Hallen-Meister Torben Blech (Leverkusen), der nicht über 5,30 m hinauskam.
Die Favoriten auf Gold gaben sich keine Blöße. Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden), London-Olympiasieger Renaud Lavillenie (Frankreich) und Rio-Olympiasieger Thiago Braz (Brasilien) übersprangen jeweils 5,75 m.
Weltmeister Sam Kendricks (USA) fehlt nach einem positiven Coronatest.

Olympia: Hürdenläuferin Krafzik im Halbfinale

Carolina Krafzik hat den bemerkenswerten Auftritt der deutschen Hürdenläufer bei den Olympischen Spielen in Tokio fortgesetzt und mit persönlicher Bestzeit das Halbfinale über 400 m erreicht.
Die deutsche Meisterin aus Sindelfingen musste sich am Samstagmorgen als Zweite ihres Vorlaufs in 54,74 Sekunden nur Rio-Olympiasiegerin Dalilah Muhammad (53,97) aus den USA geschlagen geben und schaffte damit souverän den Einzug in die Vorschlussrunde am Montag (13:35 Uhr MESZ).
Olympia-Debütantin Krafzik, die sich bei der DM in Braunschweig zuletzt auf 54,89 gesteigert hatte, ist damit die schnellste deutsche Läuferin über die Hürdenrunde seit Ulrike Urbansky vor 21 Jahren.
Schon am Freitag hatten angeführt vom Frankfurter Luke Campbell die drei deutschen Starter über 400 m Hürden das Halbfinale erreicht.
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Krafzik stürmt mit Bestzeit ins Halbfinale über 400 m Hürden

Quelle: Eurosport

Tokio: Deutsches Diskus-Trio zieht ins Finale ein

Die deutschen Diskuswerferinnen haben bei den Olympischen Spielen in der Qualifikation überzeugt und geschlossen das Finale erreicht. Die deutsche Meisterin Kristin Pudenz (Potsdam) kam mit 63,73 m auf Platz vier und blieb nur zwei Zentimeter hinter der zweimaligen Olympiasiegerin Sandra Perkovic aus Kroatien zurück.
Marieke Steinacker (Leverkusen) belegte mit 63,22 m Platz sechs, Claudine Vita (Neubrandenburg) erreichte mit 62,46 m als Zehnte das Finale der besten zwölf am Montag (13:00 Uhr MESZ).
Mit Abstand die Beste in der Vorausscheidung war die Amerikanerin Valarie Allman mit 66,42 m, neben ihr erreichte nur die Inderin Kamalpeet Kaur auf den Punkt die zum direkten Finaleinzug geforderten 64,00 m.
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(SID)
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Unwiderstehlich: Baregas Zielsprint zum Sieg über 10.000 Meter

Quelle: Eurosport

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