Olympia 2016: Florian Orth und Richard Ringer verpassen 5000-Meter-Finale - Farah problemlos weiter

Florian Orth und Richard Ringer sind bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Vorlauf über 5000 Meter ausgeschieden. Orth kam trotz guter 13:28,88 Minuten in seinem Rennen nicht über Platz 14 hinaus, der deutsche Meister Ringer war zuvor im ersten Vorlauf in schwachen 14:05,01 Minuten 20. geworden. Topstar Mo Farah erreichte den Finallauf am Samstag locker als dritter seines Vorlaufs.

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Der Brite kann als zweiter Läufer nach dem Finnen Lasse Viren (1972/1976) das olympische Gold-Double über 5000 und 10.000 Meter schaffen. Farah wurde in seinem Vorlauf hinter dem Äthiopier Hagos Gebrhiwet (13:24,65) den dritten Platz und qualifizierte sich locker für die Entscheidung am Samstag (21.30 Uhr OZ/2.30 MESZ). Am Samstag hatte er bereits Gold über 10.000 Meter geholt.
Im Finale wird Farah auf keinen einzigen Kenianer treffen, das Trio aus Ostafrika schied überraschend geschlossen aus. Den schnelleren zweiten Vorlauf gewann allerdings der gebürtige Kenianer Paul Chelimo (USA) in 13:19,54. Auch dessen 41 Jahre alter Landsmann Bernard Lagat, ebenfalls in Kenia geboren, schaffte es 16 Jahre nach seiner 1500-Meter-Bronzemedaille von Sydney noch einmal in ein olympisches Finale.

Die Deutschen auf 5000 Meter

Ringer hatte den ersten Vorlauf von der Spitze weg bestritten und das Rennen immens schnell gemacht, um womöglich über die Zeitregel ins Finale zu kommen. Auf der zweiten Rennhälfte brach er aber ein. Im noch schnelleren zweiten Vorlauf hielt Orth Kontakt zur Spitze, war aber letztlich chancenlos.
Letzter Deutscher in einem olympischen 5000-Meter-Finale war Jirka Arndt 2000 in Sydney als Achter. 1992 hatte Dieter Baumann über diese Distanz Gold gewonnen und vier Jahre später noch einmal Platz vier belegt.
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