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Olympia 2016 in Rio: Raphael Holzdeppe, Tobias Scherbarth und Karsten Dilla aus Stabhochsprung raus
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Publiziert 14/08/2016 um 05:30 GMT+2 Uhr
Raphael Holzdeppe hat ebenso wie Tobias Scherbarth und Karsten Dilla das Finale bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro klar verpasst. Der 26-Jährige kam in der Qualifikation nicht über 5,45 Meter hinaus und war damit die nächste große Enttäuschung für das deutsche Leichtathletik-Team am Zuckerhut. 2012 in London war er Bronzemedaillengewinner hinter Lavillenie und dem Kölner Björn Otto.
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Holzdeppe, der wegen hartnäckiger Verletzungsprobleme erst Ende Juni in die Saison eingestiegen war, hatte es nur über eine Ausnahmeregel nach Rio geschafft. Obwohl er die geforderte Höhe von 5,70 Meter nicht bis zum Ablauf der Nominierungsfrist Mitte Juli gemeistert hatte, berief der DOSB Holzdeppe auf Vorschlag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für die Spiele.
Er sagte nach seinem Ausscheiden:
Wie Holzdeppe schieden auch die Leverkusener Tobias Scherbarth und Karsten Dilla mit 5,45 Meter aus.
Erstmals seit 1992 findet das olympische Stab-Finale damit ohne deutschen Springer statt.
Die großen Favoriten gaben sich keine Blöße: Olympiasieger und Weltrekordler Renaud Lavillenie (Frankreich) zog ebenso mit 5,70 Meter in die Medaillenentscheidung am Montag ein wie Weltmeister Shawn Barber (Kanada).
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