Dritte wurde Taziana Chaladowitsch (Belarus/62,88).
Bei Maria Andrejczyks bislang bestem Wurf war der Speer 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio 67,11 m weit geflogen. Damit schrammte sie als Vierte nur knapp an der Medaille vorbei.
Zwei Jahre später wurde bei der Polin Knochenkrebs diagnostiziert. Dabei hatte sie jedoch offenbar Glück im Unglück, denn ihre Krebserkrankung war nur "leicht", wie sie im Mai 2020 dem Portal "worldathletics.org" erzählte. "Es war nicht wirklich gefährlich und ich wusste, dass ich mich schnell davon erholen kann", so Andrejczyk: "Es war ein leichter Krebs und ich musste keine Chemotherapie absolvieren."
Olympia - Leichtathletik
Wieder über 91 Meter: Vetter bestätigt erneut seine starke Form
08/05/2021 AM 19:48
Die Junioreneuropameisterin von 2015 unterzog sich einer Operation und begann schon drei Wochen nach der Diagnose wieder mit dem Training. Im April 2019 konnte sie erstmals wieder schmerzfrei werfen, nachdem sie zusätzlich zur Krebserkrankung zwischenzeitlich auch unter Schulter- und Kopfschmerzen gelitten hatte.
Mit ihrem 71,40-Meter-Wurf in Split katapultierte sich Andrejczyk nun in den Kreis der Medaillenfavoritinnen für die Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August).
Am Samstag hatte Johannes Vetter in der Männer-Konkurrenz ebenfalls ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit einer Weite von 91,12 m ließ der 28-Jährige der Konkurrenz erneut keine Chance.
Vor knapp zwei Wochen hatte Vetter in seiner Wahlheimat Offenburg bereits 91,50 m geworfen, damit führt er die Weltjahresbestenliste souverän an.

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