Top-Sprinterin Mujinga Kambundji erstmals Mutter geworden - Hallenweltmeisterin will nach Babypause wieder angreifen
Publiziert 26/11/2025 um 18:01 GMT+1 Uhr
Die Schweizer Topsprinterin Mujinga Kambundji ist erstmals Mutter geworden. Das gab die 33-Jährige bei Instagram bekannt. "Willkommen Baby Léon. Alle sind bei bester Gesundheit. Wir sind unglaublich dankbar und genießen diese wertvollen ersten Momente zusammen", schrieb die Hallenweltmeisterin über 60 Meter zu einem Bild ihres Sohnes. Kambundji will ihre Karriere nach der Babypause fortsetzen.
Mujinga Kambundji ist Mutter geworden
Fotocredit: Getty Images
Zuletzt legte die Schweizer Rekordhalterin über die 60, 100 und 200 Meter eine Schwangerschaftspause ein. Dadurch verpasste Kambundji unter anderem die Leichtathletik-WM in Tokio.
Glückwünsche zum Zuwachs gab es für die zweimalige Hallenweltmeisterin und ihrem Partner und Trainer Florian Clivaz zu Haufe. So kommentierte ihre Schwester Ditaji, ihrerseits Weltmeisterin über 100-Meter-Hürden in Tokio, vier Herzen unter dem Post.
Auch andere Sport-Größen wie Femke Bol, Olympiasiegerin von Paris über 4x400 Meter Mixed, oder Stabhochspringerin Angelica Moser, richteten Gratulationen an Kambundji.
Bereits vor der Pause hatte die Schweizerin angekündigt, ihr Comeback feiern zu wollen. Inspiration sollen andere Leichtathletik-Mütter bieten.
Fraser-Pryce und Ali als Vorbilder für Kambundji
"Es war für mich spannend, mit Nia Ali reden zu dürfen", erläuterte Kambundji im Interview mit "Blick" im August. "Ich habe sie angeschrieben und sie nach ihren Erfahrungen gefragt. Wir haben uns kurz ausgetauscht und für ein weiteres Mal abgemacht", sagte die 33-Jährige über ihre Sprint-Kollegin, die Hürden-Weltmeisterin 2019 über 100 Meter in Doha wurde und dreifache Mutter ist.
Für Kambundji ist auch Shelly-Ann Fraser-Pryce ein Vorbild. Nach der Geburt ihres Sohnes wurde die jamaikanische Star-Sprinterin Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin. "Beide haben es geschafft, nach der Babypause auf einem noch höheren Level zurückzukommen", drückte Kambundji ihre Bewunderung aus.
Die Schweizerin will sich zweifelsohne in die Reihe der erfolgreichen Mütter in der Leichtathletik einreihen.
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