Conor McGregor macht mit Donald Cerrone kurzen Prozess bei Comeback

"Käfigkämpfer" Conor McGregor hat nach einer 15-monatigen Pause ein eindrucksvolles Comeback gefeiert. Der 31 Jahre alte Ire besiegte in Las Vegas den Amerikaner Donald Cerrone nach nur 40 Sekunden Kampfzeit durch technischen K.o. Für den populären Mixed-Martial-Arts-Kämpfer McGregor war es der erste Sieg seit November 2016. Damals besiegte er Eddie Alvarez ebenfalls durch ein technisches K.o.

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Als Conor McGregor mit einem breiten Lächeln im Gesicht und der irischen Flagge um die Schultern zufrieden aus dem Käfig schritt, saß jedes einzelne Haar seiner akkurat gegelten Frisur noch immer perfekt.
"Ich bin unbeschadet hier rausgekommen", sagte der Mixed-Martial-Arts-Superstar nach seiner triumphalen Rückkehr, aber:
Und dennoch lieferte McGregor nach all den Skandalen um Kneipenschlägereien, Gerichtsverhandlungen und Missbrauchsvorwürfe wieder ein Spektakel ab. Der 31-Jährige landete früh einen satten Tritt im Gesicht von Donald Cerrone, feuerte dann noch ein paar kräftige Schläge hinterher - und vorbei war's. Technischer K.o., nach nur 40 Sekunden. Die Fans in Las Vegas, darunter Star-Quarterback Tom Brady und Schauspieler Matthew McConaughey, johlten und grölten. "Er hat mich zerstört", sagte Cerrone.

McGregor bald Milliardär?

Nach 15 Monaten ohne Fight sei er vielleicht "ein bisschen eifrig" gewesen, sagte McGregor, der den immer noch am Boden liegenden Cerrone umarmte und tröstete, nachdem er ihn verdroschen hatte. Auch die Oma des US-Amerikaners bekam eine Umarmung, ehe das Raubein die Ziele für die nächsten Wochen umriss. "Ich werde heute Abend feiern, Zeit mit meiner Familie verbringen und dann wieder ins Fitnessstudio gehen und trainieren", sagte McGregor, der durch den Kampf nach eigener Aussage "gut 80 Millionen US-Dollar" eingenommen hat - also zwei Millionen pro Sekunde.
Geld ist McGregor ziemlich wichtig, bis zu seinem 35. Geburtstag wolle er Milliardär sein. "Ich bin noch ein Stück weit entfernt", sagte er vor dem Kampf: "Aber ich werde es hinkriegen." Und auf dem Weg dahin, will er auch wieder einen Titel holen. "Ich fühle mich wirklich gut", sagte McGregor, der auf eine Revanche gegen seinen Erzfeind Chabib Nurmagomedow brennt.

Boxring eine Option

Im Oktober 2018 hatte er krachend gegen den Russen, UFC-Weltmeister im Leichtgewicht, verloren und seitdem nicht mehr gekämpft. Ein zweites Duell sei das, was die Fans sehen wollen, sagte UFC-Chef Dana White, das wäre wie die legendären Boxkämpfe "Ali gegen Foreman" oder "Ali gegen Frazier".
Noch mehr Kasse könnte McGregor wohl mit einem erneuten Ausflug ins Boxen machen, zuletzt liebäugelte er mit einem Rückkampf gegen Floyd Mayweather. Gegen den US-Amerikaner hatte er im Sommer 2017 verloren, bekam dafür aber etwa 100 Millionen überwiesen. Auch ein Duell mit dem philippinischen Boxkönig Manny Pacquiao scheint nicht ausgeschlossen.
McGregor selber scheint der Name seines nächsten Gegners nach seinem spektakulären Comeback erst einmal ziemlich egal zu sein. "Jeder dieser Idioten kann es werden", sagte er:
(SID)
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