Stefan Bradl belegte in der MotoGP Rang 14.
"Die erste Startreihe beim Heim-Grand-Prix ist allemal eine gute Ausgangsposition", sagte Schrötter, der lediglich Alex Marquez und Luca Marini den Vortritt lassen musste. Ein wesentlicher Faktor sind mal wieder die Reifen, es fehlt auf dem Asphalt an Grip. "Die Strecke ist extrem schwierig. Es ist eine wahnsinnige Rutschpartie", sagte der WM-Siebte.
Die Zuversicht für den Showdown am Sonntag (12:20 Uhr/ServusTV und DAZN) ist durch das Qualifying noch einmal gestiegen. "Wir haben seit einigen Wochen in den Rennen Probleme. Ich hatte kein Vertrauen ins Motorrad. Aber langsam wir können wir die Lücke schließen", sagte Schrötter.
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Folger verpasst Q2

Rückkehrer Jonas Folger schaffte es derweil nicht ins Q2 der 14 besten Fahrer. Der fünfmalige Grand-Prix-Sieger, der nach einer 21-monatigen Pause sein drittes Rennen als Ersatzfahrer bestreitet, steht auf Platz 20. Lukas Tulovic wurde 28.
Bradl schaffte es in der MotoGP in die fünfte Startreihe. Der 29-Jährige, der für den verletzten Spanier Jorge Lorenzo eingesprungen ist, hat mit seiner Werks-Honda als 14. Chancen auf das erhoffte Top-10-Ergebnis. "Ich bin mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Es macht viel Spaß, ich bin gut vorbereitet und motiviert", sagte Bradl.
Dem Auftritt vor Heimpublikum fiebert der Moto2-Weltmeister von 2011 entgegen. "Es ist eine spezielle Situation für mich in den Werksfarben von Honda. Es wird ein langes Rennen", so Bradl, "bis jetzt habe ich mich ganz ordentlich verkauft. Morgen gilt es, in die Punkte zu fahren."
Bradl fehlten im ersten Qualifying (Q1) nur 1,25 Zehntelsekunden zum Sprung ins Q2 der zwölf Besten. Der Honda-Testfahrer absolviert am Sonntag (14:00 Uhr) sein zweites Saisonrennen, in Jerez war er mit einer Wildcard Zehnter geworden.

Die Pole geht an Marquez

Die Pole Position holte sich wie immer Marc Marquez. Der Weltmeister steht zum zehnten Mal nacheinander am Sachsenring auf Startplatz eins und hat die besten Voraussetzungen für seinen zehnten Sieg in Deutschland in Serie.
Neben dem spanischen Honda-Piloten stehen Shootingstar Fabio Quartararo und Maverick Vinales (beide Yamaha).
Rookie Quartararo hatte sich im Vormittagstraining eine Subluxation in der linken Schulter zugezogen, kämpfte sich aber durch. In der Moto3-Klasse wurde Wildcard-Starter Dirk Geiger Letzter. Der 16-Jährige aus Mannheim geht von Platz 30 ins Rennen.
(SID)
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