Auch MotoGP-Veteran Valentino Rossi, der sich auf seinen Social-Media-Kanälen sonst nur selten persönlich zu Wort meldet, teilte auf Instagram am Montagabend einen langen Beitrag, in dem er rührende Worte zum Tod von Dupasquier fand.
"Ich kannte Jason Dupasquier nicht persönlich. Ich hatte keine Gelegenheit, ihn im Fahrerlager zu treffen, aber ich verfolgte ihn immer auf der Rennstrecke", schreibt der 42-Jährige. "In diesem Jahr war er stark unterwegs, er hatte sich von einer schlimmen Verletzung erholt und war ständig in der schnellen Gruppe dabei."
"Er hatte einen aggressiven Stil auf dem Motorrad, der mich zusammen mit dem Kürzel, das man im Fernsehen neben seiner Nummer sehen konnte (JDU), an den legendären Joey Dunlop erinnerte", ehrt Rossi den tödlich verunglückten Schweizer durch den Vergleich mit einer echten Rennfahrerlegende.
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Über den verheerenden Unfall im Moto3-Qualiying, bei dem sich Dupasquier schwer verletzte, schreibt er: "Die Bilder am Samstag waren sofort sehr besorgniserregend und am Abend war klar, dass sein Zustand sehr ernst war, aber in solchen Situationen weiß man nie alles und man klammert sich an jede noch so kleine Hoffnung."

"In so einem Moment verliert alles seine Sinn"

"Am Sonntag, eine Stunde vor dem Rennen, kam die Nachricht, die niemand hören wollte. Es war sehr schwer, den Helm aufzusetzen und auf das Motorrad zu steigen, denn in einem Moment verliert alles seinen Sinn, und man fragt sich, was man da noch macht", beschreibt der erfahrene MotoGP-Pilot seine Gefühlswelt.
"Aber vielleicht ist die beste Art, einen anderen Fahrer zu ehren und ihm zu gedenken, ein Rennen zu fahren und zu versuchen, sein Bestes zu geben, auch wenn leider nicht einmal das etwas daran ändern kann, was passiert ist. Ciao Jason, ruhe in Frieden."
Auch Dupasquiers Bruder Bryan nahm auf Instagram emotional Abschied: "Jason, du warst der perfekte Bruder für mich. Du hast mir immer bei allem geholfen, was ich versucht habe. Du warst ein Vorbild für mich, wie mein kleiner Held. Wir alle lieben dich Jason, du bist in unseren Herzen und wirst es für immer sein."
In seinen Stories bedankte er sich für die vielen Nachrichten, die ihn und seine Familie aktuell erreichen. Zugleich wandte sich der junge Schweizer aber auch mit einer traurigen Bitte an die Fans: "Könnt ihr bitte alle Videos vom Unfall meines Bruders zu löschen? Es ist eine sehr schwierige Zeit für die ganze Familie."

Horror-Clips immer noch im Internet auffindbar

Tatsächlich werden im Internet immer noch viele Clips von dem tödlichen Unfall geteilt. Auch auf der offiziellen Website der Dorna ist die zweite Qualifying-Session der Moto3, in der der Sturz passierte, weiterhin vollständig abrufbar.
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