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MotoGP in Japan: Jorge Lorenzo muss im 1. Freien Training aufgeben
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Publiziert 19/10/2018 um 05:58 GMT+2 Uhr
Für Jorge Lorenzo war das 1. Freie Training der MotoGP zum Großen Preis von Japan in Motegi schon nach einer vorsichtigen Testrunde beendet. Er schüttelte den Kopf, als er von seinem Bike stieg. In der Box hatte er Schwierigkeiten, den linken Handschuh auszuziehen. Nach einer kurzen Besprechung mit seiner Crew verschwand Lorenzo hinten aus der Box und war nicht noch einmal zu sehen.
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Wird Lorenzo auch Motegi auslassen müssen? "Leider sieht es danach aus", sagt Ducati-Teammanager Paolo Ciabatti bei 'MotoGP.com'. "In den beiden Wochen seit Thailand hat die Situation besser ausgesehen. Allerdings hat er beim Training in den vergangenen Tagen stärkere Schmerzen im Handgelenk bekommen. Am Donnerstag war er im Krankenhaus und die Untersuchung hat ergeben, dass der Bruch nicht besser verheilt ist."
Trotzdem probierte es Lorenzo, musste aber gleich einsehen, dass er körperlich nicht dazu in der Lage ist. "Motegi", erklärt Ciabatti, "ist wegen der harten Bremspunkte nicht die beste Strecke, wenn man ein verletztes Handgelenk hat. Ich glaube nicht, dass er mit diesen Schmerzen wieder auf die Strecke fahren wird." Wenige Minuten nachdem Lorenzo aus der Box verschwunden war, kam die offizielle Bestätigung, dass er das weitere Rennwochenende nicht bestreiten wird.
Dovizioso mit Bestzeit
Vorjahressieger Andrea Dovizioso startete mit der Bestzeit in das 16. Rennwochenende der Saison. Bei der finalen Zeitenjagd schoben sich Cal Crutchlow (LCR-Honda) und Johann Zarco (Tech-3-Yamaha) auf die Plätze zwei und drei. WM-Favorit Marc Marquez (Honda) landete an der vierten Stelle. Valentino Rossi (Yamaha) verzichtete zum Schluss auf einen weichen Reifen und steigerte sich trotzdem noch auf den neunten Platz
"Desmo Dovi" sicherte sich schließlich mit 1:45.358 Minuten die Bestzeit knapp vor Crutchlow und Zarco. Marquez fiel bei der Zeitenjagd etwas zurück, hatte als Vierter aber nur 0,140 Sekunden Rückstand. Die Top 5 rundete Vinales ab, der noch nicht wie angekündigt die neue Verkleidung ausprobierte. Andrea Iannone war als Sechster der beste Suzuki-Vertreter. Alvaro Bautista stürzte in den finalen Minuten in Kurve 1 von seiner Nieto-Ducati und fiel auf Rang sieben zurück.
Rossi verzichtet auf weichen Hinterreifen
Die Plätze acht bis zehn gingen an Jack Miller (Pramac-Ducati), Rossi und Aleix Espargaro (Aprilia). Rossi verzichtete auf die Zeitenjagd. Trotzdem fuhr er seine persönlich schnellste Zeit in seiner letzten Runde mit einem gebrauchten Medium-Reifen. Eine knappe Sekunde betrug sein Rückstand auf Dovizioso. Yamaha-Testfahrer Katsuyuki Nakasuga ist an diesem Wochenende mit einer Wildcard dabei. Ob er große Neuerungen für 2019 testen wird, ist nicht bekannt.
Suzuki setzt Testfahrer Sylvain Guintoli ein. Der Franzose verwendet ein neues Chassis mit Blick auf das nächste Jahr. Im Prinzip bereitet Suzuki mit Guintoli jene Spezifikation vor, mit der man im November die ersten Wintertestfahrten in Spanien bestreiten will. KTM ist in Motegi mit den beiden Stammfahrern unterwegs. Pol Espargaro klassierte sich mit eineinhalb Sekunden Rückstand auf Platz 14. Aufgrund des verregneten Vorjahres hat KTM in Motegi kaum Erfahrungswerte im Trockenen.
Im 2. Freien Training am Nachmittag (Ortszeit) war aufgrund der feuchten Streckenbedingungen keine Verbesserung der Zeiten möglich.
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