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Premierensieg für Fabio Quartararo, Marcel Schrötter schrammt am Podium vorbei
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Publiziert 17/06/2018 um 13:07 GMT+2 Uhr
Der Franzose Fabio Quartararo hat beim GP von Katalonien in Barcelona seinen ersten Sieg in der Moto2 gefeiert. Zweiter wurde der Portugiese Miguel Oliveira (Ajo) vor Alex Márquez (Spanien/Marc VDS). Marcel Schrötter vom Dynavolt Intact Team verpasste in seinem 100. Rennen in der Moto2 eine Platzierung auf dem Podium knapp und belegte in der Endabrechnung Rang vier.
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Schrötter kämpfte bis zum Schluss um den letzten Podestplatz, aber in den letzten Runden gab es keine Möglichkeit für einen Angriff auf Marquez. Mit Platz vier egalisierte der Deutsche sein bestes Ergebnis. Schrötter hielt auch knapp seinen IntactGP-Teamkollegen Xavi Vierge in Schach. Aus der ersten Startreihe war Schrötter von Beginn an im Spitzenfeld dabei, aber zu Beginn von Runde 6 verbremste er sich in Kurve 1 und musste die asphaltierte Auslaufzone nehmen. Dadurch fiel er auf Platz acht zurück und konnte sich wieder nach vorne arbeiten.
Nachdem Schrötter zurückgefallen war, entwickelte sich an der Spitze ein Duell Oliveira/Quartararo, die den Rest abschütteln konnten. Aber Oliveira lag nicht lange vorne, denn Quartararo überholte und drehte anschließend die schnellsten Runden. Oliveira hatte Mühe, den Anschluss zu halten und musste Quartararo schließlich ziehen lassen.
Der Franzose zeigte nicht nur, dass die Speed Up konkurrenzfähig ist, sondern er hatte auch seinen Teamkollegen locker im Griff. Danny Kent enttäuschte als 21. "Ich kann es nicht glauben, dass ich das Rennen gewonnen habe", jubelt Quartararo. "Ich werde Zeit brauchen, um das zu realisieren. Es war ein perfektes Wochenende mit der Pole-Position und dem Sieg. Perfekt! Ich danke meiner Familie und freue mich auf die Party."
Schrecksekunde für Oliveira
Nach dem Sieg in Mugello sammelte Oliveira nun 20 Punkte für den zweiten Platz. "Ich wusste, dass es ein schwieriges Rennen wird und es viele Stürze gibt", so Oliveira. Grundlage für sein Ergebnis war ein Raketenstart von Platz 17. "Ich dachte, ich kann um den Sieg kämpfen, doch Fabio war stärker als wir. Er konnte entkommen. Wir konnten zehn Runden vor Rennende eine Lücke zu Platz drei herausfahren. Ich bin mit dem Wochenende zufrieden."
Die WM ist wieder spannend, denn Francesco Bagnaia (Kalex) kam nur als Achter ins Ziel. Deswegen hat der Italiener nur noch einen einzigen Punkt Vorsprung auf Oliveira. Großes Glück hatte der Portugiese nach dem Rennen. Nachdem Oliveira die Zielflagge gesehen hatte, ließ er sein Motorrad die Gerade entlang ausrollen und winkte ins Publikum. Von hinten kam Simone Corsi, der Zwölfter wurde, mit hohem Tempo angeschossen und knallte Oliveira ins Heck. Beide stürzten, überstanden diesen Zwischenfall aber glimpflich.
Aegerter ohne Punkte
Hinter Schrötter und Vierge folgte Brad Binder (Kalex) als Sechster. Im italienischen Duell zwischen Lorenzo Baldassarri (Kalex) und Bagnaia setzte sich Baldassarri im Zielsprint hauchdünn durch und eroberte den siebten Platz. Die KTM-Teamkollegen Sam Lowes und Iker Lecuona rundeten die Top 10 ab. Lowes musste das Rennen von ganz hinten starten, weil seine Benzinpumpe defekt war und in den Minuten vor dem Start gewechselt werden musste.
Keine WM-Punkte gab es für den Schweizer Dominique Aegerter, der als 20. ins Ziel kam. Neun Fahrer konnten das Rennen nicht beenden. Dazu zählten auch Routinier Mattia Pasini und Rookie Joan Mir. Pasini sammelte zum dritten Mal in Folge keine WM-Punkte. Mir stürzte in der Zielkurve. Es war sein erster Ausfall in diesem Jahr. Das nächste Rennen findet am 1. Juli in Assen (Niederlande) statt.
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