Zu Beginn der Session war es erneut Weltmeister Marc Marquez (Honda), der die Wertung anführte. Mit einer 1:56.635er-Runde unterbot Marquez hauchdünn die FP1-Bestzeit von Johann Zarco (Tech 3), der im FP2 kaum Akzente setzen konnte.
In den ersten Minuten fuhr Zarco außerhalb der Top 20. Schlussendlich wurde der Franzose Neunter und konnte seine starke FP1-Leistung somit nicht wiederholen. Im Vergleich zum Vormittag konnte sich Zarco nur um eine Zehntelsekunde steigern. Die Gegner machten größere Fortschritte.
Eine deutliche Verbesserung gelang Pramac-Pilot Danilo Petrucci, der mit seiner Ducati auf Platz zwei stürmte. Petrucci fuhr im FP2 mit einem Aero-Update. Unter der Kanzel war ein horizontales Aerodynamik-Teil angebracht, das am Samstag auch an den Werks-Ducatis montiert werden soll.
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Hinter Petrucci bestätigte Alvaro Bautista (Angel-Nieto-Ducati) die starke Form vom Vormittag. Der für 2019 bisher arbeitslose Spanier war zweitbester Ducati-Pilot.
Und auch auf der vierten Position gab es eine Überraschung: Hafizh Syahrin (Tech-3-Yamaha) war am Nachmittag bester Yamaha-Pilot und ließ Teamkollege Zarco sowie die beiden Yamaha-Werkspiloten alt aussehen.

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Andrea Dovizioso (Ducati) führte die Wertung im FP2 zwischenzeitlich an und wurde in der Schlussphase auf die fünfte Position verdrängt. Dovizioso fuhr konstant schnelle Rundenzeiten und dürfte im Rennen zu den Favoriten zählen.
Und auch die Yamaha-Piloten Valentino Rossi und Maverick Vinales haben ihre Karten noch nicht ganz aufgedeckt. Rossi bereitete sich lange für das Rennen vor und attackierte erst in der Schlussphase. Von Position 21 ging es vor auf die dritte Position. Schlussendlich wurde Rossi hinter Vinales auf der siebten Position geführt.

Jorge Lorenzo nur auf Position 15

Avintia-Pilot Tito Rabat, Tech-3-Pilot Johann Zarco und Honda-Werkspilot Marc Marquez komplettierten die Top 10. Weniger erfreulich verlief der Trainingsauftakt für Jorge Lorenzo auf der 15. Position. Der Spanier verlor 1,229 Sekunden auf Pedrosas Tagesbestzeit.
Stefan Bradl tat sich im FP2 schwer, seine persönliche Bestzeit vom Vormittag weiter zu verbessern. Schlussendlich war der HRC-Testpilot zwei Zehntelsekunden langsamer als im FP1 und rutschte in der kombinierten Zeitenliste von der achten Position auf die 16. Position ab. Honda-Markenkollege Tom Lüthi beendete den ersten Trainingstag auf Position 22 mit 1,753 Sekunden Rückstand.
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