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Moto3 in Valencia: Brad Binder siegt, Philipp Öttl wird Achter
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Publiziert 13/11/2016 um 11:49 GMT+1 Uhr
Weltmeister Brad Binder (KTM Ajo) hat auch zum Saisonfinale der Moto3 seine Klasse unter Beweis gestellt und den Großen Preis von Valencia gewonnen. Der Südafrikaner setzte sich knapp vor Joan Mir (Spanien/Lepard Racing) und Andrea Migno (Italien/Sky Racing) durch. Für Binder war es der siebte Saisonerfolg. Schedl-Pilot Philipp Öttl beendete das letzte Saisonrennen auf Position acht.
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Binder fiel nach einem Problem in der Anfangsphase bis auf Platz 22 zurück, kämpfte sich im Laufe des 24-Runden-Rennens allerdings wieder bis an die Spitze zurück. Zu Beginn der letzten Runde überholte er Mir und schnappte sich schließlich den Sieg.
"Ich bin mir nicht sicher, was am Anfang los war", grübelt Binder auch nach dem Rennen noch und erklärt: "Ich öffnete das Gas, aber es passierte nichts. Dann kam die Power plötzlich zurück und ich hätte fast einen Highsider gehabt. Das ist mir in zwei Kurven passiert. Ich dachte mir, dass ich vielleicht Öl verliere oder so. Es sah aber alles okay aus, also fuhr ich zunächst weiter."
Bagnaia im Pech
"Anschließend hatte ich dann auch nie mehr ein Problem. Aber zu diesem Zeitpunkt dachte ich schon, dass es vorbei wäre", so der Champion, der die Saison letztendlich mit sieben Siegen beendet. Die erste kuriose Szene gab es bereits, bevor das Rennen überhaupt gestartet wurde. Pole-Setter Aron Canet (Honda) starb in der Startaufstellung der Motor ab, weshalb er dem Feld aus der Box hinterherfahren musste. Mehr als Platz 19 war am Ende für ihn nicht mehr drin.
In der ersten Runde kollidierten anschließend Gabriel Rodrigo (KTM) und Francesco Bagnaia (Mahindra). Durch das Ausscheiden von Bagnaia ging der WM-Vizetitel hinter Binder an Enea Bastianini (Honda), der Vierter wurde. Wegen der Probleme bei Binder und Canet übernahm Joan Mir zunächst die Führung, doch der Spanier musste sich kurz darauf auf Anweisung der Rennleitung auf Platz zwei zurückfallen lassen, weil er während einer gelben Flagge überholt hatte.
Am Ende reichte es für Mir hinter Binder zu Platz zwei, wodurch er sich den Rookie-of-the-Year-Titel sichern konnte. Er zog noch an Nicolo Bulega vorbei, der nur 17. wurde. "Es ist großartig! Das ist mein drittes Podium in diesem Jahr. Ich freue mich auch sehr für das Team, dieses Podium bedeutet uns viel. Ich möchte mich bei meinem Team für die Arbeit während der gesamten Saison bedanken", jubelt der Spanier.
Migno: "Bester Tag meines Lebens"
Während der Binder-Aufholjagd duellierten sich Mir und Andrea Migno an der Spitze viele Runden um die Führung. Am Ende wurde Migno Dritter, womit der Italiener ebenfalls zufrieden ist. "Ich bin echt fertig, es war von Anfang an ein sehr anstrengendes Rennen", erklärt Migno und freut sich: "Es war vielleicht der beste Tag meines Lebens - noch besser als Assen! Ich konnte bis zum Ende um den Sieg mitkämpfen."
Für Migno war es - nach Assen - der zweite Podestplatz in seiner Moto3-Karriere. Rang drei in der WM sicherte sich derweil Jorge Navarro (Honda). Er kam zwar nicht über Platz neun hinaus, doch das reichte, um den gestürzten Francesco Bagnaia noch abzufangen. Philipp Öttl (KTM) landete einen Rang vor Navarro auf Platz acht. Auch der Deutsche konnte sich damit in der WM noch einen Platz nach vorne schieben und beendet das Jahr auf Position zwölf.
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