MotoGP in Valencia: Jorge Lorenzo siegt vor Marc Márquez, Andrea Iannone und Valentino Rossi

Jorge Lorenzo verabschiedet sich mit einem Sieg von Yamaha. Der Spanier, der nach neun Jahren bei den Japanern zur Saison 2017 zu Ducati wechselt, legte beim MotoGP-Saisonfinale in Valencia einen klassischen Start-Ziel-Sieg hin. Der Spanier, der bereits im Qualifying in einer eigenen Welt unterwegs gewesen war, setzte seine Pole-Position perfekt um und sicherte sich seinen ersten Sieg seit Mai.

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Fotocredit: Eurosport

Es war sein 44. und letzter Erfolg für Yamaha in der Königsklasse.
Der zweite Platz ging an Marc Marquez (Honda), der zwar von Rang zwei ins Rennen ging, allerdings einen katastrophalen Start erwischte. Es dauerte bis zur zweiten Rennhälfte, ehe sich der Spanier wieder auf Platz zwei nach vorne gekämpft hatte. Zu diesem Zeitpunkt war Lorenzo bereits um rund fünf Sekunden enteilt und das Rennen damit gelaufen. Der letzte Platz auf dem Podium ging etwas überraschend an Andrea Iannone (Ducati).

Harter Zweikampf zwischen Rossi und Iannone

Valentino Rossi (Yamaha) lieferte sich bis zum Schluss einen engen Kampf mit seinem Kumpel Iannone, musste sich letztendlich allerdings knapp geschlagen geben. Maverick Vinales kam bei seinem letzten Rennen für Suzuki hinter dem italienischen Duo ins Ziel. Der Spanier wechselt im kommenden Jahr zu Yamaha und beendet die Saison hinter Marquez, Rossi und Lorenzo und WM-Platz vier.
Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) konnte sich im Kampf um Platz sechs gegen Andrea Dovizioso (Ducati) durchsetzen. Dahinter komplettierten Aleix Espargaro (Suzuki), Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) und Alvaro Bautista (Aprilia) die Top 10. Für alle drei Piloten war es ebenfalls das letzte Rennen für ihren jeweiligen Arbeitgeber. Stefan Bradl (Aprilia) kam bei seinem letzten MotoGP-Rennen überhaupt auf Platz 13. Er wechselt 2017 in die Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK).

Kallio bei KTM-Comeback ausgeschieden

Kein gelungenes Comeback für KTM: Mika Kallio musste bei seinem Wildcard-Einsatz mit Elektronikproblemen vorzeitig aufgeben. Auch Cal Crutchlow (LCR-Honda), Dani Pedrosa (Honda) und Yonny Hernandez (Aspar-Ducati) sahen die Zielflagge beim Saisonfinale nicht.
Alle drei stürzten und gingen damit leer aus. Crutchlow sicherte sich mit 141 Punkten trotzdem den Titel des besten Privatfahrers 2016.
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