Schwerer Sturz von Marc Márquez nach grandioser Aufholjagd

Motorrad-Weltmeister Marc Márquez (Honda) ist beim Saisonauftakt der MotoGP in Jerez schwer gestürzt und verpasste dadurch die Krönung einer spektakulären Aufholjagd. Beim ersten Karriereerfolg des Franzosen Fabio Quartararo (Yamaha) in der Königsklasse beim Großen Preis von Spanien schied der 27-Jährige auf Rang drei liegend kurz vor dem Ende nach einem Sturz aus und muss operiert werden.

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Márquez war nach einem Fehler zuvor auf Platz 18 durchgereicht worden. Im Rennverlauf kämpfte sich der Spanier wieder nach vorne auf den dritten Rang, ehe er die Kontrolle über sein Motorrad verlor.
Márquez wurde anschließend mit einer Krause um den Hals im Krankenwagen abtransportiert. Er zog sich einen Bruch des rechten Oberarms zu und soll am Dienstag in Barcelona operiert werden. Wie lange er ausfallen könnte, ist noch offen.
Durch die Verletzung des Titelverteidigers könnte Honda-Testfahrer Stefan Bradl (Zahling) schon am kommenden Wochenende sein Comeback in der MotoGP geben. "Manchmal läuft es nicht so wie man es erwartet", schrieb Marquez am Sonntagabend bei Twitter, "es ist das Wichtigste, zurückzukommen und weiterzumachen. Ich verspreche euch allen, dass ich so schnell wie möglich und noch stärker zurückkehre."

Auch Rossi scheidet aus

Der italienische Superstar Valentino Rossi (Yamaha) schied ebenfalls sieben Runden vor dem Zieleinlauf aus.
Für die MotoGP war es das erste Rennen der Saison. Am kommenden Wochenende steht mit dem Großen Preis von Andalusien, der ebenfalls in Jerez stattfindet, bereits das nächste auf dem Programm. Der ursprünglich für März geplante Auftakt in Katar war wegen der Coronakrise abgesagt worden.
(SID)
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