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MotoGP: Valentino Rossi erwägt Karriereende nach Seuchensaison - Yamaha-Star meldet sich zu Wort
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Publiziert 03/07/2021 um 18:34 GMT+2 Uhr
Wird Valentino Rossi in der langen Sommerpause sein Karriereende mit Saisonende 2021 verkünden? Das ist eine der großen, offenen Fragen, über die in der MotoGP-Szene spekuliert wird. Aus sportlicher Sicht war ein Zehnter Platz sein bestes Saison-Ergebnis in den ersten neun Rennen. Ob der 42-jährige Italiener nach der Sommerpause weitermachen wird, hängt von seinen Leistungen ab.
Valentino Rossi erwägt sein Karriereende
Fotocredit: Getty Images
Dreimal schied Rossi durch Sturz auch, so auch zuletzt in Assen. Zweimal kam der 42-Jährige außerhalb der WM-Punkteränge ins Ziel. Seine Ausbeute lautet 17 WM-Punkte. Zählt man auch seine letzten sechs Rennen von 2020 dazu, so kommt er insgesamt auf 25 Zähler.
In seinen letzten 15 Grands Prix schied Rossi siebenmal durch Sturz aus. Das sind rund 50 Prozent. Sein letztes Highlight war Platz vier in Misano 2 2020. Das war am 13. September des vergangenen Jahres. Sein letzter Podestplatz gelang im Frühling 2019.
In Assen merkte Rossi an, dass es "sehr schwierig wird", bei Petronas-Yamaha weiterzumachen. Auch, dass er im nächsten Jahr in seinem eigenen VR46-Team eine Ducati fahren wird, bezeichnete er als "sehr schwierig".
"Meine Leidenschaft ist sehr groß. Ich genieße es sehr, aber die Ergebnisse sind sehr wichtig", betonte Rossi. "Dieses Leben ist sehr stressig, man muss viel trainieren. Wenn man das Motorrad fährt, dann ist es immer ein großartiges Gefühl, aber man hat auch viel Druck."
"Es gibt Druck von außen, aber man setzt sich auch selbst unter Druck. Die Leidenschaft ist nicht das Problem. Man muss verstehen, ob gute Ergebnisse möglich sind. So wie in allen Sportarten sind die Ergebnisse entscheidend."
Rossi könnte für eigenes Team fahren
Und Resultate bleiben seit einiger Zeit aus. Sollten aus diesem Grund Yamaha und Petronas die Zusammenarbeit nicht fortsetzen, könnte Rossi theoretisch in seinem eigenen Team noch eine Saison anhängen, wobei er diese Chance als gering bezeichnet hat.
Aber würde ihm die aktuelle Ducati liegen? Johann Zarco kennt die Charakteristik der Yamaha und hat sich auch rasch auf die Desmosedici einstellen können. Was schätzt er? "Eine interessante Frage", lachte Zarco. "Die Ducati wird immer besser."
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Valentino Rossis Sky Racing Team VR46 beim MotoGP in Assen
Fotocredit: Getty Images
"Im nächsten Jahr wird es acht Motorräder geben. Es könnte sein, dass es das beste Motorrad im Feld ist und verschiedene Fahrer damit konkurrenzfähig sind. Sollte er im nächsten Jahr eine Ducati fahren, dann wäre er sicher auf der Geraden schneller. Das ist sicher."
"Sollte er weitermachen, dann hätte er die Motivation dafür. Er hätte mit der Ducati neue Gefühle. Dadurch könnte es für ihn besser laufen. Ich glaube, die Ducati könnte ihm das bringen. Aber die Frage lautet, ob er bleibt oder nicht."
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(Motorsport-Total.com)
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MotoGP-Action in Doha: Die Highlights des Rennens
Quelle: Eurosport
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