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Valentino Rossi sieht noch viel Arbeit für Yamaha

"Rückstand ist zu groß": Rossi nach Sepang-Test ernüchtert

09/02/2019 um 11:35Aktualisiert 09/02/2019 um 12:08

Das Yamaha-Werksteam war zum Abschluss des Wintertests in Malaysia hinter Ducati der erste Verfolger. Nach 79 Runden klassierte sich Maverick Vinales mit vier Zehntelsekunden Rückstand an der vierten Stelle. Valentino Rossi fehlten 0,9 Sekunden auf die Spitze. Das bedeutete nach 62 gefahrenen Runden Platz zehn. Das Fazit des Italieners fällt gemischt aus.

Rossi sagte: "Es war gut, weil wir beim ersten Test etwas verbessert haben, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns, weil der Rückstand zu groß ist. Wir brauchen noch Zeit. Aber ich bin zufrieden mit der Atmosphäre im Team und den Ideen, denn Yamaha ist sehr konzentriert, um Fortschritte zu erzielen."

Und wie bewertet Rossi den Vergleich zur Konkurrenz? "Bei der Zeitenjagd war Ducati sehr beeindruckend. Wegen der Schulterprobleme wissen wir nichts über Marquez. Wir scheinen bei der Pace etwas näher dran zu sein, aber ich mache mir immer noch Sorgen. Wenn wir morgen das Rennen fahren würden, glaube ich, dass wir Probleme haben." Und wo muss Yamaha ansetzen? "

"Es fehlt bei der Beschleunigung und der Kraftabgabe. Wir müssen an der Motorcharakteristik für die Beschleunigung arbeiten."

Der neue Motor stand bei Yamaha im Fokus. Es gab in Sepang nur eine Spezifikation. Vinales erkennt Fortschritte: "Wir versuchten die Beschleunigung zu verbessern und haben es auch geschafft. Das ist sehr wichtig. Es ist das erste Mal in zwei Jahren, dass wir von Tag zu Tag Fortschritte machten. Das Motorrad funktionierte immer relativ ähnlich und nicht wie im Vorjahr einmal gut und einmal schlecht."

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Maverick Vinales vor allem bei Hitze schnell

Diese Konstanz erkennt auch Rossi, der meint, dass das Team in den vergangenen beiden Jahren "etwas verloren" war: "Jetzt scheinen wir eine Richtung zu haben. Wir brauchen aber noch Zeit, denn unsere Gegner sind sehr stark, aber wir sind etwas optimistischer. Von hier bis Katar in zehn Tagen können wir nicht viel machen, aber es wird dort interessant, denn es ist eine andere Strecke mit anderen Temperaturen. Dort sehen wir dann weiter."

Dass Yamaha Fortschritte gemacht hat, ist der Konkurrenz aufgefallen. Ducati-Werksfahrer Danilo Petrucci hat vor allem Vinales auf der Rechnung: "Vinales war an diesen drei Tagen der stärkere Fahrer, vor allem in der Hitze. Zum Zeitpunkt, wenn das Rennen gewesen wäre, war er sehr schnell." Freitagnachmittag probierte Vinales noch eine Zeitattacke, aber er konnte sich nicht steigern. "Aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Rennsimulation", so der Spanier:

"Ich wurde müde, aber ich fühlte mich auf dem Motorrad sehr gut."

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Außerdem drehten beide Yamaha-Fahrer auch gemeinsam Runden, um sich gegenseitig zu beobachten und technische Erkenntnisse daraus zu ziehen. "Es war wichtig, das Motorrad auch von hinten zu sehen, um zu erkennen wie es funktioniert", sagt Vinales. "Manchmal war ich hinter Ducati und manchmal hinter Honda. Ich konnte sehen, wie ihre Motorräder funktionieren. Es sieht für uns nicht so schlecht aus, es geht um Details. Im Vorjahr waren sie einige Schritte voraus, jetzt sind wir näher dran." Getestet wurden außerdem neue Winglets.

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