Spitz laboriert an einer bakteriellen Infektion im linken Knie, die sich allerdings in den vergangenen Tagen stetig gebessert hatte. "Wären die Entzündungswerte in der Nacht zum Freitag angestiegen, wäre die Entscheidung anders ausgefallen", sagte Schäuble.
Die Teilnahme der 44-jährigen Spitz ist nicht ohne Risiko und auch wenn die Entscheidung von den deutschen Mannschaftsärzten nicht durchweg geteilt wird, hält die Schwarzwälderin sie für vertretbar. "Wir haben guten Gewissens so entschieden, jetzt steht die Ampel nicht mehr auf Rot, jetzt blinkt sie orange auf", meinte Schäuble.
Die Befürchtung einiger Mediziner sei, dass "die Entzündung durch die Rennbelastung außer Kontrolle geraten und sich ausweiten könnte", berichtete Schäuble. Ohnehin sei nach Olympia noch einmal ein Eingriff am Schleimbeutel des linken Knies notwendig.
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Für Spitz, die als Weltranglistenzweite nach Rio gekommen war, sei "das Mentale das größte Handicap", sagte Schäuble: "Das Wetter, die Strecke wären perfekt gewesen, ideale Rahmenbedingungen für sie. Deshalb bleibt natürlich die Enttäuschung." Nach Bronze in Athen, Gold in Peking und Silber in London sollte eine weitere olympische Medaille im letzten großen Cross-Country-Rennen Spitz' Laufbahn krönen.
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