Rad-WM 2023: Luca Schwarzbauer kostet Kollision mit Tom Pidcock Medaille - Sam Gaze verteidigt Titel

Mountainbiker Luca Schwarzbauer hat bei der Rad-WM in Glasgow eine Medaille im Short-Track-Wettbewerb unglücklich verpasst. Der deutsche Meister kam in der letzten Kurve auf Platz drei liegend bei einem harten Überholmanöver des britischen Olympiasiegers Thomas Pidcock zu Fall, rappelte sich wieder auf und fuhr als Neunter durchs Ziel. Den Titel verteidigte der Neuseeländer Sam Gaze erfolgreich.

Auf Bronzekurs: Schwarzbauer stürzt nach Kollision mit Pidcock

Quelle: Eurosport

Nach elf Runden über je 900 Meter lag Gaze in Abwesenheit von Radsport-Superstar Mathieu van der Poel (Niederlande) vor dem Franzosen Victor Koretzky.
Bronze ging an Pidcock, dessen grenzwertiges Manöver inklusive leichtem Kontakt gegen Schwarzbauer folgenlos blieb.
Schwarzbauer (26) hatte in dieser Saison zwei Weltcups in der noch jungen Disziplin gewonnen und gehörte zu den Mitfavoriten. Julian Schelb kam als zweitbester Deutscher auf Platz zwölf, David List belegte Platz 17. Nur 29. wurde Maximilian Brandl, der bei der WM-Premiere 2021 noch Bronze geholt hatte.
Der einstige Straßen-Topfahrer Peter Sagan (Slowakei) musste sich mit Platz 37 begnügen. Van der Poel verzichtete vier Tage nach seinem Triumph im brutalen Straßenrennen kurzfristig auf einen Start.
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Highlights: Ferrand-Prevot erneut nicht zu schlagen

Quelle: Eurosport

Bei den Frauen siegte wie 2022 die Französin Pauline Ferrand-Prevot, Silber ging an Niederländerin Puck Pieterse vor Evie Richards (Großbritannien). Als beste Deutsche kam Lia Schrievers auf den guten zwölften Platz, Ronja Eibl und Leonie Daubermann belegten Rang 15 und 16.
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(SID)
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