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NASCAR Cup Series: Ross Chastain verblüfft mit waghalsigem "Videogame-Move" an der Wand in dramatischem Finale
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Publiziert 31/10/2022 um 17:49 GMT+1 Uhr
Dank eines waghalsigen Manövers hat sich Ross Chastain einen Platz im Finale der diesjährigen NASCAR Cup Series gesichert. Die Entscheidung hätte dabei kaum dramatischer ausfallen können. Chastain blieb in den Kurven drei und vier der letzten Runde auf dem Gas und rauschte entlang der Mauer an zahlreichen Gegnern vorbei. Im Anschluss an das Rennen erklärte er seinen "Videogame-Move".
Ross Chastain verblüffte mit einem kuriosen Manöver
Fotocredit: Getty Images
Im Angesicht seines Ausscheidens in den Playoffs der NASCAR Cup Series griff Chastain auf ein ungewöhnliches Manöver zurück. Mit voller Geschwindigkeit nahm der 29-Jährige Kurve drei an ihrer Außenseite in Angriff und touchierte die Mauer.
Dies war jedoch kein Fehler, sondern spielte dem Piloten sogar in die Karten. Chastain raste dadurch vom zehnten auf den fünften Rang und schnappte sich im allerletzten Moment noch die Qualifikation für das Saisonfinale.
Nach seinem Erfolgserlebnis verriet er den Ursprung seines Gedankenblitzes: "Als Kind habe ich mit meinem jüngeren Bruder Chad viel 'NASCAR 2005' gespielt. Und man konnte damit durchkommen", wird er von der "Washington Post" zitiert: "Ich wusste nie, ob es wirklich funktionieren würde. Ich meine, ich habe das gemacht, als ich acht Jahre alt war."
Über mögliche Konsequenzen seines Manövers hat Chastain nicht lange nachgedacht. "Ich habe einfach die Entscheidung getroffen, den fünften Gang hinten eingelegt und mich voll reingehängt."
Logano fordert Verbot
"Eigentlich habe ich nur das Lenkrad losgelassen", führte Chastain weiter aus. "Dann hoffte ich darauf, dass ich nicht das Tor an Kurve vier erwische oder etwas Verrücktes passiert."
Joey Logano, einer von Chastains Finalgegnern, bezeichnete den dramatischen Final-Akt seines Konkurrenten als großartig. Nichtsdestotrotz soll der Verband derartige Tricks verbieten.
"Jetzt wird bei jedem Xfinity-Rennen, jedem Truck-Rennen, jedem Cup-Rennen, egal auf welcher Strecke, dieses 'Wallriding' ein Thema sein. Das ist nicht gut", erklärte der 32-Jährige.
"Es gibt keine Regel dagegen. Es muss eine Regel dagegen geben", fügte Logano hinzu, "denn ich weiß nicht, ob man will, dass das ganze Feld auf dem Weg zur karierten Flagge durch die Mauer fährt."
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Quelle: Eurosport
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