Olympia 2026 - Nordische Kombination: Pech führt zu fehlenden Medaillen - Fabian Rießle blickt optimistisch nach vorn

Die deutschen Nordischen Kombinierer sind bei Olympia 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo leer ausgegangen - zum ersten Mal seit 1998 in Nagano. "Es ist eine verwöhnte Sportart", erklärte Eurosport-Experte Fabian Rießle. "Die Kombinierer waren in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich." Letzten Endes entschieden im Wettkampf jedoch auch Aspekte, welche die Athleten nicht kontrollieren können.

Olympiasieger Rießle analysiert Teamsprint-Tragödie um DSV-Duo

Quelle: Eurosport

"Es wurde gute Arbeit geleistet. Und die wurde auch weiterhin geleistet", führte Rießle weiter aus. "Wie heute kommt manchmal einfach etwas Pech dazu."
Damit bezog er sich auf das Sturz-Drama rund um Vinzenz Geiger, der am Donnerstag gemeinsam mit Johannes Rydzek um eine Medaille im Team-Sprint gekämpft hatte. Letzten Endes musste sich das Duo mit Platz fünf abfinden (+1:06,1 Minuten).
"Natürlich tut es weh, ohne Medaille nach Hause fahren zu müssen. Aber ich denke, die Jungs werden den Kopf nicht in den Sand stecken und weiterarbeiten", so der Team-Olympiasieger von 2018 weiter.
Mit Blick auf die nahe Zukunft zeigte sich der 35-Jährige daher optimistisch. "Spätestens bei den Winterspielen 2030, sollten sie dabei sein", spielte Rießle auf die Zukunftssorgen der Sportart an, "werden die deutschen Kombinierer wieder eine Medaille um den Hals hängen haben."
  • Die Winterspiele live im Streaming bei HBO Max
picture

Sturz kostet DSV-Duo Podest nach Führung: Highlights vom Teamsprint

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung