Kombinierer Vinzenz Geiger feiert in Ramsau am Dachstein seinen dritten Saisonsieg: Mit Mulatschak zum Erfolg

Von 15 auf 1: Kombinierer Vinzenz Geiger stürmt im letzten Wettkampf des Jahres zu seinem dritten Saisonsieg. Dabei war der Oberstdorfer mit einem "ordentlichen" Sprung gestartet, legte dann aber ein perfektes Rennen in der Loipe hin. Die Laune im Team von Bundestrainer Eric Frenzel ist nach drei Saisonsiegen und zwölf Podestplätzen bestens - das liegt auch an einem besonderen Kartenspiel.

Antritt im richtigen Moment: Geiger hängt Herola ab und siegt

Quelle: Eurosport

Vinzenz Geiger schaltete nach seinem Husarenritt sofort in den Festtagsmodus. "Ein Sieg zum Abschluss, jetzt kann Weihnachten kommen", sagte der Olympiasieger der Nordischen Kombination nach seinem schon dritten Erfolg der Saison bestens gelaunt.
Von Platz 15 nach dem Springen war der Oberstdorfer beim Weltcup in Ramsau am Dachstein bis nach ganz vorne gelaufen und sorgte so für Höchstspannung im Kampf um das Gelbe Trikot.
"Das war der perfekte Abschluss des Jahres 2024. Der Sprung war ordentlich und das Rennen perfekt", sagte Geiger.
Weil Kumpel und Klubkollege Julian Schmid als Dritter hinter dem Finnen Ilkka Herola ebenfalls auf dem Podest stand, geht es im Gesamtweltcup eng wie selten zu: Topstar Jarl Magnus Riiber aus Norwegen, diesmal nur Sechster, führt mit 595 Punkten vor Schmid (545) und Geiger (528).

Vier Siege, zahlreiche Podiumsplätze: DSV-Kombinierer voll im Soll

Vier Siege und insgesamt zwölf Podiumsplätze haben die DSV-Kombinierer schon jetzt auf dem Konto. In der kompletten Vorsaison waren lediglich drei dritte Plätze im Einzel herausgesprungen.
Und nicht nur das: Hinter den beiden deutschen Topleuten überraschte Wendelin Thannheimer als Siebter mit seinem besten Karriereergebnis. Zwei Monate vor WM-Beginn ist die Laune im Team von Cheftrainer Eric Frenzel bestens.
Das lag möglicherweise auch an einem Geschenk von Heinz Kuttin, der die Kombinierer noch in der vergangenen Saison als Sprungtrainer betreut hatte.
Inzwischen ist der Österreicher Chefcoach der deutschen Skispringerinnen, schaute auf dem Weg zum Weltcup in Engelberg aber kurz in der Ramsau vorbei.

Besonderes Geschenk von Ex-Sprungtrainer Kuttin

"Ich habe den Jungs wieder Spielkarten für Mulatschak gebracht. Das war ganz wichtig, die gehen so schnell kaputt", sagte Kuttin.
Für Abwechslung war bei Geiger und Co. also gesorgt, ehe es in die lange Weihnachtspause ging: Im Weltcup geht es erst am 18./19. Januar mit dem deutschen Heimspiel in Schonach weiter, dann beginnt der Kampf um Gelb aufs Neue.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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