Nordische Kombination: Jarl Magnus Riiber gewinnt Seefeld-Triple - Vinzenz Geiger als bester Deutscher auf Platz sechs

Dominator Jarl Magnus Riiber hat zum dritten Mal das begehrte Seefeld-Triple gewonnen. Der Norweger entschied den Saisonhöhepunkt der Nordischen Kombinierer mit einem Start-Ziel-Sieg vor seinem Teamkollegen Jörgen Graabak und Stefan Rettenegger (Österreich) für sich. Als bester Deutscher belegte Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) den sechsten Platz.

König von Seefeld! Riibert feiert souveränen Start-Ziel-Sieg

Quelle: Eurosport

Vinzenz Geiger stürmte durch den tiefen Schnee, überholte einen Konkurrenten nach dem anderen, doch zum Podest reichte es wieder nicht: Bei den deutschen Kombinierern ist auch beim Saisonhöhepunkt in Seefeld der Knoten nicht geplatzt.
Während Dominator Jarl Magnus Riiber einen Start-Ziel-Sieg feierte, war für das DSV-Team beim Triple nicht mehr als Rang sechs durch Olympiasieger Geiger drin.
"Es waren wirklich üble Bedingungen, so tief. Da muss man sich das Rennen gut einteilen. Es ist schade - ich bin echt fit, aber im Springen reicht es überhaupt nicht", sagte der von Rang 21 ins Rennen gegangene Geiger in der ARD. Cheftrainer Eric Frenzel vermisste "ein bisschen Leichtigkeit, ein bisschen Selbstvertrauen" in seiner Mannschaft.
Genau das hat derzeit der Norweger Riiber im Überfluss. Der dritte Triple-Triumph des Rekordweltmeisters war nie in Gefahr, sein Teamkollege Jörgen Graabak und Stefan Rettenegger (Österreich) landeten auf den Rängen zwei und drei. Riiber hatte schon am Freitag und Samstag den Tagessieg geholt, zum Abschluss verbuchte er den 68. Weltcupsieg seiner Karriere und seinen siebten in Folge. Rekordsieger des Triples bleibt indes Frenzel mit vier Titeln (2014 bis 2017).

Armbruster glänzt bei den Damen

Für Frenzels Team reichte es erneut nicht nach ganz vorne: Manuel Faißt (Baiersbronn) wurde Zehnter, Routinier Johannes Rydzek (Oberstdorf) landete auf Rang 13.
Von den 42 Podestplätzen des Winters gingen bisher nur zwei an die einstige Dominierer-Nation - beide durch Faißt. Die übrigen Plätze auf dem Podium teilten bislang Norwegen (26) und Österreich (14) unter sich auf.
Etwas besser lief es für die deutschen Frauen, für die das Seefeld-Wochenende bereits am Samstag endete - eine Triple-Wertung gibt es noch nicht. Erneut glänzte Nathalie Armbruster: Die Vizeweltmeisterin lief als Dritte zum zweiten Mal in Folge auf das Podest. Ihren fünften Saisonsieg holte die WM-Vierte Ida Marie Hagen klar vor Weltmeisterin Gyda Westvold Hansen (beide Norwegen).
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(SID)
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Riiber eine Klasse für sich, enges Rennen um Platz zwei

Quelle: Eurosport

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