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Eric Frenzel Zweiter in Trondheim - Sieg für Jörgen Graabak
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Publiziert 09/02/2016 um 16:22 GMT+1 Uhr
Eric Frenzel ist beim Weltcup der nordischen Kombinierer im norwegischen Trondheim zum achten Mal in Folge aufs Podest gelaufen. Der Weltcup-Spitzenreiter musste sich nach einem Springen und dem 10-km-Langlauf mit einem Rückstand von 5,1 Sekunden nur Sotschi-Doppel-Olympiasieger Jörgen Graabak aus Norwegen geschlagen geben. Rang drei ging an dessen Landsmann Jarl Magnus Riiber.
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Das gute deutsche Mannschaftsergebnis rundeten Weltmeister Johannes Rydzek, Fabian Rießle und Manuel Faißt auf den Plätzen fünf, sechs und acht ab. Frenzel baute mit Platz zwei seinen Vorsprung in der Weltcup-Gesamtwertung gegenüber dem in Trondheim viertplatzierten Japaner Akito Watabe weiter aus.
Nach dem elften Saison-Wettbewerb liegt Frenzel mit 811 Punkten deutlich vor Watabe (684), der seinerseits 41 Zähler Vorsprung auf den drittplatzierten Fabien Rießle hat.
"Hatten einen Bomben-Ski"
"Da kann man nicht meckern", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch dem "SID" nach dem Rennen, dabei dachte er vor allem an Frenzel. "Das Hauptziel war, das Gelbe Trikot zu verteidigen und den Vorsprung möglichst auszubauen", so Weinbuch. Auch Rydzek, der als 22. mit einem Rückstand von zwei Minuten in die Loipe gegangen war, erhielt ein Sonderlob vom "Chef": "Er ist Bestzeit gelaufen. Wir hatten einen Bomben-Ski."
Nach einem aus deutscher Sicht durchwachsenen Springen lief es für Frenzel und Co. in der gut präparierten Loipe deutlich besser. "Die Strecke ist in einem sehr guten Zustand, ich werde alles geben, um noch ein paar Plätze gutzumachen", sagte Frenzel, der sich auf hartem Untergrund deutlich wohler fühlt. Die weiche Spur zuletzt in Oslo hatte ihm deutlich mehr zu schaffen gemacht.
Der dreimalige Weltmeister machte sich dann auch gemeinsam mit Jörgen Graabak sofort auf die Verfolgung. Und mit jeder der zwei Kilometer langen Runde schrumpfte der Vorsprung auf Jarl Magnus Riiber dahin.
Mit einem Lächeln aufs Podium
Bei Kilometer acht hatte das Duo den neuen Stern am Kombinierer-Himmel gestellt und ließ den Jungstar einfach stehen. Beim Anstieg rund 800 Meter vor dem Ziel griff dann Graabak an und legte mit einem Sprint den Grundstein zu seinem zweiten Weltcupsieg. Frenzel war zwar geschlagen, bestieg aber bei der Siegerehrung dennoch mit einem Lächeln das Podium.
Der Wettbewerb wurde als Ersatz für die Ende November ausgefallene Auftakt-Konkurrenz im finnischen Ruka ausgetragen. Am Mittwoch findet in Trondheim das zweite Einzel statt.
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