Vinzenz Geiger im exklusiven Eurosport-Interview: "Jarl Magnus Riiber ist der Überflieger, aber ..."

Vinzenz Geiger hat sich für die anstehende Weltcup-Saison in der Nordischen Kombination viel vorgenommen und will das vergangene Jahr schnell in Vergessenheit geraten lassen. Im exklusiven Interview mit Eurosport erklärt der Olympiasieger, dass er sich auf einem guten Weg befindet. An Gesamtweltcupsieger Jarl Magnus Riiber will er keinen Gedanken verschwenden - weiß aber, wie man ihn schlägt.

Geiger exklusiv: Weltspitze und WM-Medaille sind das Ziel

Quelle: Eurosport

Ein einziges Mal stand Vinzenz Geiger im zurückliegenden Winter auf dem Podest. Beim Teamsprint im finnischen Lahti reichte es für den 27-Jährigen und seinen Mannschaftskollegen Manuel Faißt zu Platz drei. Im Einzel blieb ihm ein Podium jedoch verwehrt.
Dies soll sich in der anstehenden Saison möglichst ändern.
Im Sommer tüftelte Geiger an seinem Material, machte im Springen einen wichtigen Schritt nach vorn. "Ich glaube, dass ich nun wieder bessere Voraussetzungen habe", stellt er im exklusiven Interview mit Eurosport fest.
Die Weltmeisterschaft 2025 in Trondheim ist das erklärte Ziel für den zweimaligen Olympiasieger. "Dort will ich um die Medaillen kämpfen", führt er aus.
Herr Geiger, bis zum ersten Weltcuprennen sind es noch einige Wochen hin. Wie läuft die Vorbereitung und wie groß ist die Vorfreude auf die neue Saison?
Vinzent Geiger: So langsam kitzelt es schon, mit dem Training reicht es jetzt aber langsam. Die Vorbereitung läuft bislang gut, ich bin zufrieden damit. Zwischenzeitlich war ich etwas erkältet, aber ich bin wieder fit. Auch beim Springen läuft es besser, daher freue ich mich darüber, dass es jetzt endlich wieder losgeht.
Die vergangene Saison war im Vergleich zum Vorjahr etwas durchwachsen. An welchen Stellschrauben haben Sie konkret gedreht? Was stimmt Sie optimistisch, dass Sie im kommenden Winter wieder konstant um die Podestplätze kämpfen?
Geiger: Letztes Jahr war etwas schwierig für mich. Ich hatte Probleme damit, im Springen so weit vorne zu landen, damit ich noch aufs Podest laufen kann. Das will ich in dieser Saison ändern. Dafür befinde ich mich bereits auf einem guten Weg. Ich habe beim Material ein paar Änderungen vorgenommen und mich weiterentwickelt. Ich glaube, dass ich nun wieder bessere Voraussetzungen habe.
Welche sportlichen Ziele haben Sie für die kommende Saison?
Geiger: Natürlich die Weltmeisterschaft in Trondheim, dort will ich um die Medaillen kämpfen. Zudem will ich mich wie bereits im Sommer weiterentwickeln, damit ich wieder nach Siegen greifen kann.
Sind Sie mit Ihrem aktuellen Leistungsstand zufrieden? Stimmt die Form?
Geiger: Ich bin auf einem guten Weg. Wie gut die Form am Ende ist, sieht man erst beim Weltcup. Aber ich bin zufrieden damit, wie es läuft.
Mit Jarl Magnus Riiber haben Sie einen schier übermächtigen Konkurrenten. Wie kann man den Norweger knacken?
Geiger: Man darf sich nicht zu sehr auf ihn fokussieren, sondern muss auf sich selbst schauen. Ich weiß, dass ich das Potenzial dazu habe und konnte ihn bereits mehrmals schlagen. Natürlich ist er der Überflieger, aber wenn sich eine Chance ergibt, dann muss man auch einmal ins Risiko gehen.
Wie fühlt es sich an, mit Eric Frenzel einen ehemaligen Teamkollegen im Trainerstab zu haben? Und welchen Input gibt er?
Geiger: Das ist etwas ganz Besonderes, er ist ein Freund von mir. Er ist schon ewig dabei und kann seine Erfahrungen als ehemaliger Weltklasse-Athlet sehr gut weitergeben.
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Quelle: Eurosport


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