Die deutschen Kombinierer haben nach einem Sprung-Desaster eine bittere Niederlage kassiert.
Beim überraschenden Gold-Coup von Lamparter landete Titelverteidiger Eric Frenzel als bester Deutscher zwar wie schon auf der Normalschanze auf dem vierten Rang, die erhofften Medaillen waren aber mehr als eine Minute entfernt.
Erstmals seit 1999 stand im Wettkampf von der Großschanze somit kein Deutscher auf dem Podest.
WM
DSV-Kombinierer erleben Desaster auf der Schanze, Lamparter in Führung
04/03/2021 AM 11:11
Eine Klasse für sich war überraschend Lamparter, der nach einem Traumflug auf 138,0 m auch in der Loipe die Konkurrenz in Schach hielt und 37,1 Sekunden vor Topfavorit Riiber ins Ziel kam, Bronze ging an Watabe (+45,8).

"Einfach Wahnsinn!" Die letzten Meter von Lamparter zum WM-Titel

Der 19 Jahre alte Lamparter ist damit der jüngste Weltmeister seit dem Norweger Trond Einar Elden 1989.
Letzter WM-Champion aus Österreich war der gerade erst vor wenigen Tagen zurückgetretene Bernhard Gruber 2015.

DSV-Kombinierer klar distanziert

Das erfolgsverwöhnte deutsche Team von Bundestrainer Hermann Weinbuch hatte schon am Vormittag auf der Schanze alle Medaillenchancen verspielt.
In der Loipe machte das DSV-Team zwar noch Boden gut, hinter Frenzel war aber mehr als Rang fünf für Fabian Rießle (Breitnau) und Platz 15 für Vinzenz Geiger (Oberstdorf) nicht drin.
Wie schon sechs Tage zuvor von der Normalschanze reicht es somit auch im zweiten Einzel nicht für eine Medaille, auch das war der deutschen Mannschaft zuletzt 1999 passiert.
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"Es war perfekt": Lamparter mit Riesensatz zur Führung bei der WM

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