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Olympia 2032: Berlin erklärt Verzicht auf Bewerbung

Olympia 2032: Berlin erklärt Verzicht auf Bewerbung
Von Eurosport

12/02/2020 um 14:16Aktualisiert 12/02/2020 um 14:25

Berlin will endgültig auf eine mögliche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2032 verzichten. Im Falle einer Bewerbung für 2036 will die deutsche Hauptstadt aber wieder mitmischen. "Berlin will gerne Olympische Spiele ausrichten, doch für 2032 wird es aufgrund des veränderten Vergabeverfahrens des IOC zu eng für uns", sagte Direktor Friedhard Teuffel vom Berliner Landessportbund dem "SID".

Wichtig sei es, dass man keinen Schnellschuss unternehme, sondern eine nachhaltige Bewerbung auf den Markt bringe. "Es muss eine Bewerbung sein, die aus der Gesellschaft kommt und von ihr getragen wird. Es darf sich nicht nur um eine Marketing-Kampagne handeln", meinte Teuffel.

Sollte es für 2036 eine deutsche Bewerbung geben, sei Berlin wieder dabei, auch wenn Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) 100 Jahre nach den Nazi-Spielen kein Olympia in Deutschland haben will. Teuffel sieht das anders:

"Ich halte 2036 für ein gutes Datum, weil es eine große Chance ist, zu zeigen, wie sich Deutschland verändert hat."

Noch in der ersten Jahreshälfte will der DOSB entscheiden, ob sich Deutschland für 2032 bewirbt. Die letzten Bewerbungen waren krachend gescheitert. München hatte sich vergeblich um die Winterspiele 2018 und 2022 beworben, Hamburgs Bemühungen für die Sommerspiele 2024 scheiterten ebenfalls.

(SID)

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