Olympia 2034 in den Alpen? Österreich, Slowenien und Italien planen gemeinsame Bewerbung

Österreich, Slowenien und Italien denken über eine gemeinsame Bewerbung für die Olympischen Winterspiele nach 2034 nach. Dies kündigte der Präsident der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien, Massimiliano Fedriga, nach einem Treffen mit der slowenischen Außenministerin Tanja Fajon in Triest an. "Ich bin mit diesem Vorschlag einverstanden. Es ist eine ausgezeichnete Idee", sagte Fajon.

Die Olympischen Ringe

Fotocredit: Getty Images

Die gemeinsame Bewerbung würde höchstwahrscheinlich Sportstätten von Tarvis in Friaul, Villach und Klagenfurt in Österreich sowie von Kranjska Gora und Planica in Slowenien betreffen.
Italien war bereits zweimal Gastgeber der Olympischen Winterspiele, 2006 in Turin und 1956 in Cortina d'Ampezzo. Mailand und Cortina werden die Winterspiele 2026 ausrichten.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte im November eine Vorentscheidung für die zwei folgenden Winterspiele getroffen: 2030 soll Frankreich Gastgeber sein, 2034 Salt Lake City.
Für die Ausgabe im Jahr 2038 soll die Schweiz ein Vorzugsrecht bekommen - eine endgültige Entscheidung wurde allerdings nicht getroffen. Eine Bewerbung Italiens, Sloweniens und Österreichs wäre daher möglich.
(SID)
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