Olympia 2026: Heimlicher Star bei Olympia - Drohnen-Pilot Ralph Hogenbirk erklärt seinen Job im Eiskanal
Publiziert 13/02/2026 um 12:21 GMT+1 Uhr
Bei diesen Olympischen Winterspielen gibt es Drohnenaufnahmen aus dem Eiskanal vom Rodeln und Bob. Dafür verantwortlich ist Ralph Hogenbirk. Der Niederländer ist professioneller Drohnenpilot und erstmals bei Olympia im Einsatz. Von den Sportarten habe der 35-Jährige zwar keine Ahnung, trotzdem freuen sich Felix Loch und Co. über die spektakulären Bilder aus dem Cortina Sliding Center.
Spektakuläre Bilder: Drohnen zeigen Olympia 2026 wie nie zuvor
Quelle: Eurosport
Im Bob und Rodeln ist Ralph Hogenbirk wahrlich kein Experte - die ersten Kurven im Cortina Sliding Centre beherrscht der Niederländer dennoch exzellent. Aus einem unscheinbaren Zelt unterhalb des Starthauses steuert der professionelle Drohnenpilot sein kleines Flugobjekt bei den Olympischen Spielen durch den Eiskanal, die rasanten Nahaufnahmen von den Schlittensportlern gehen um die Welt. Anspannung verspürt Hogenbirk deshalb aber nicht.
"Wenn ich nervös werde, mache ich Fehler. Deswegen bleibe ich stets ruhig", sagt der 35-Jährige, der schon im Oktober und November in Cortina war und bei den Testfahrten mit den Athleten "trainiert" hatte. Bis auf ein bis zwei Meter darf er nach dem Start an die Olympiateilnehmer heranfliegen, Sicherheitsbedenken gibt es laut Hogenbirk nicht.
"Es ist sehr sicher. Wir sind immer hinter den Athleten. Wir stören sie überhaupt nicht", betont Hogenbirk, der beispielsweise bei den Goldfahrten von Max Langenhan und Julia Taubitz ganz nah hinter den deutschen Rodel-Assen flog. Die Arbeit von Hogenbirk kommt bei den Athleten gut an.
"Es sind schon andere Bilder. Schaut wirklich ganz cool aus. Man muss sagen: Das ist mal eine ganz schöne Sache, was die Jungs dort machen", sagte Rodel-Altmeister Felix Loch. Auch Hogenbirk selbst berichtet von "sehr gutem Feedback" der Athleten: "Sie mögen die Bilder."
Hogenbirk ist professioneller Drohnenpilot
Ein Einsatz bei den Olympischen Spielen ist dabei auch für den Niederländer etwas völlig Neues, im Alltag arbeitet er als professioneller Drohnenpilot und produziert Aufnahmen bei Festivals oder Actionsportarten. Bob und Rodeln habe er "zum ersten Mal im echten Leben" gesehen, sagt Hogenbirk, aber es sei schön, neue Sportarten kennenzulernen.
Von Künstlicher Intelligenz wird Hogenbirk bei seinen "50 bis 60 Flügen am Tag" nicht unterstützt, der 35-Jährige steuert immer manuell. Support bekommt er von einem sogenannten "Spotter", der den "Luftraum" überwacht. Ein weiterer Kollege kümmert sich um die Kommunikation mit dem Broadcaster. "Es ist immer wichtig, dass ich mein Limit kenne", betont Hogenbirk. Schließlich sollen stets die Athleten im Mittelpunkt stehen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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