Olympische Spiele 2026 - Katrin Beierl bangt nach Mittelfußbruch um Teilnahme: "Mein Traum lebt definitiv weiter"

Die österreichische Bobpilotin Katrin Beierl hat sich im Training den Mittelfußknochen gebrochen und bangt um ihre Olympiateilnahme. Am Mittwoch wurde die 32-Jährige bereits operiert. Beierl, die Anfang Januar in St. Moritz EM-Silber geholt hat, gehört zu den klaren Medaillenkandidatinnen, wenn es für die Bobpilotinnen am 15. Februar in Cortina d'Ampezzo im Monobob zum ersten Mal ernst wird.

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Quelle: Eurosport

"Im ersten Moment war es ein Schock, aber jetzt zählt nur noch der Blick nach vorne", wird Beierl in einer Mitteilung des zitiert.
Der Zeitplan der Olympischen Spiele spielt der Gesamtweltcupsiegerin im Zweier von 2021 in die Karten.
Denn während die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo schon am 6. Februar eröffnet werden, gehen die Bobpilotinnen erst am 15. Februar an den Start.
"Ich werde alles geben, um rechtzeitig fit zu werden - mein Olympia-Traum lebt definitiv weiter", betonte die 32-Jährige.

Team-Mediziner ist guter Dinge

Bernhard Unterkofler, Chief Medical Officer des österreichischen Olympia-Teams, ist trotz der frischen Verletzung optimistisch.
"Durch die OP wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass ein Start in Cortina möglich ist", sagte Unterkofler: "Schmerz und Schwellung sind die limitierenden Faktoren, aber wir sind dabei, das bis zum ersten Training bestmöglich hinzubekommen."
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Quelle: SID

Die 32-Jährige trägt zurzeit einen Verbandsschuh mit steifer Sohle. Wie sehr sie den operierten Fuß belasten kann, hängt zum großen Teil von ihrem Schmerzempfinden ab.
Die realistischen Medaillenchancen dürften die Schmerzen zumindest ein bisschen lindern. Gerade im Monobob gehört die Österreicherin zu den Favoritinnen.

Medaillenfavoritin trotz Schlaganfällen

Die Olympiageschichte der Bobpilotin wäre so oder so besonders: In der Vergangenheit hatte sich Beierl von drei Schlaganfällen zurückgekämpft.
Bei der offiziellen Verkündung des österreichischen Olympia-Teams am Montag sagte sie, dass es ihr auch darum gehe, "zu zeigen, was auch nach einem Schlaganfall noch möglich ist".
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Quelle: Eurosport


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