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Olympia 2026: Wie viel Geld bekommen deutsche Athleten für Gold, Silber und Bronze? Deutschland weit weg von Platz eins
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Publiziert 21/02/2026 um 12:14 GMT+1 Uhr
Mit dem Gewinn einer olympischen Goldmedaille erfüllt sich ein Lebenstraum - doch was für eine Prämie erhalten die deutschen Athleten bei Olympia 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo für einen solchen Triumph. Eines ist klar: Von der Spitze ist Deutschland in diesem Ranking meilenweit entfernt. An der Spitze stehen überraschende Nationen, die Goldsammler aus Norwegen befinden sich im Sparmodus.
Olympiasiegerin! Maier schnappt sich Gold im Skicross
Quelle: Eurosport
Die Prämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe wurden anlässlich der Olympischen Spiele 2026 angepasst.
30.000 Euro anstatt bislang 20.000 Euro werden für Gold bei den anstehenden Spielen ausgeschüttet. Für Silber gibt es 20.000 Euro (zuvor 15.000 Euro) und für Bronze unverändert 10.000 Euro.
So dürfen sich etwa die frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund (Skispringen), Julia Taubitz oder Max Langenhan (beide Kunstbahnrodeln) über stattliche Zuschüsse freuen. Im internationalen Vergleich befindet sich Deutschland in diesem Aspekt aber nicht unter den Top-Nationen.
So beläuft sich die Summe in Polen auf 300.000 Euro, dahinter ist auch Italien mit 180.000 Euro stark vertreten. Die Schweiz (54.000 Euro) und die USA (32.000 Euro) folgen mit größerem Abstand. Deutschland steht von den großen Nationen immerhin vor Norwegen, das seinen Olympiasiegern 14.300 Euro ausbezahlt.
Verblüffende Spitze: Singapur vor Hongkong
An der Spitze tummeln sich aber Nationen, die man sich wohl nicht unbedingt erwartet hätte - und die bei Winterspielen normalerweise weit von jeglichem Edelmetall entfernt sind.
So schickt sich Singapur, das mit Faiz Basha Munwar Basha (Ski Alpin) nur einen einzigen Athleten in Mailand und Cortina d'Ampezzo stellt, dazu an, im Falle einer Goldmedaille rund 665.000 Euro auszubezahlen. Silber (ca. 311.000 Euro) und Bronze (ca. 155.000 Euro) würden ebenso einen satten Geldregen bedeuten.
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Frida Karlsson mit ihrer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2026
Fotocredit: Getty Images
Zur Wahrheit gehört aber auch: Eine Medaille für Singapur bei Winterspielen wäre mehr als nur eine Sensation. Ein 28. Platz im Short Track (1500 Meter) vor acht Jahren war die beste Platzierung der Nation in der Geschichte aller Winterdisziplinen.
Hätte die Stiftung Deutsche Sporthilfe übrigens vor vier Jahren solche Prämien ausgeschüttet, wären für zwölf Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen satte 11,86 Millionen Euro fällig gewesen.
Schweden und Großbritannien zählen derweil zu jenen Nationen, die ihren Athleten im Falle einer olympischen Medaille keine Prämien ausbezahlen. Dort werden die Sportler vor allem auf dem Weg zu den Olympischen Spielen finanziell kräftig unterstützt.
Hier folgt eine Auswahl an Nationen und deren Prämien für Gold bei Olympia 2026.
| Nation | Prämie für Gold bei Olympia 2026 |
| Singapur | 665.000 Euro |
| Polen | 300.000 Euro |
| Italien | 180.000 Euro |
| Bulgarien | 127.000 Euro |
| Estland | 99.000 Euro |
| Schweiz | 54.000 Euro |
| USA | 30.000 Euro |
| Deutschland | 30.000 Euro |
| Norwegen | 14.300 Euro |
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(mit SID)
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