Sportminister Sanoussy Bantama Sow teilte den Verzicht am Mittwoch mit.
Guinea wollte ursprünglich mit fünf Athleten in Tokio an den Start gehen.
"Aufgrund des Wiederauflebens von COVID-19-Varianten hat die Regierung, die sich um die Erhaltung der Gesundheit der Athleten bemüht, mit Bedauern die Absage der Teilnahme Guineas an den Spielen in Tokio beschlossen", schrieb der Sportminister laut der französischen Nachrichtenagentur "AFP" in einem Brief an den Präsidenten des Olympischen Komitees von Guinea.
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Ob dies allerdings der wahre Grund für den Rückzug ist, ist unklar.

Nordkorea verzichtet ebenfalls

Eine der Regierung nahestehende Quelle berichtete gegenüber "AFP" von finanziellen Problemen des armen westafrikanischen Landes. Auch nationale Medien spekulierten über nicht gezahlte Prämien.
Guinea, das bei elf Olympischen Spielen noch nie eine Medaille gewonnen hat, sollte in Tokio durch Fatoumata Yarie Camara (Ringen), Mamadou Samba Bah (Judo), Fatoumata Lamarana Toure und Mamadou Tahirou Bah (Schwimmen) sowie Aissata Deen Conte (Leichtathletik) vertreten sein.
Vor Guinea hatte Nordkorea im April angekündigt, nicht an den Olympischen Spielen teilzunehmen, um seine Athleten vor Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu schützen.
(SID)
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