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Olympia 2020: Olympische Sommerspiele Tokyo 2020 werden auf 2021 verschoben
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Publiziert 24/03/2020 um 13:31 GMT+1 Uhr
Die Olympischen Sommerspiele von Tokio 2020 werden verschoben. Die Wettkämpfe sollen nun im Sommer 2021 stattfinden. Darauf haben sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter der Leitung von Thomas Bach und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe verständig. "Ich habe vorgeschlagen, die Spiele um ein Jahr zu verschieben, und Präsident Bach hat dem zu 100 Prozent zugestimmt", sagte Abe.
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In einer gemeinsamen Erklärung teilten das IOC und Abe ihren Beschluss am späten Dienstagabend japanischer Uhrzeit mit:
Olympia 2020: Abe und Bach verständigen sich
Abe betonte nach einem entscheidenden Gespräch mit IOC-Präsident Thomas Bach, die Olympischen Spiele im kommenden Jahr sollten zum "Beweis" für den Sieg der Menschheit über die Pandemie werden.
Das IOC bezeichnete die Unterredung mit den Verantwortlichen in Japan in seiner Mitteilung als "sehr freundlich und konstruktiv". Noch am Sonntagabend hatte Bach angekündigt, dass das IOC und Tokio sich vier Wochen Zeit für eine Entscheidung nehmen würden.
Olympia 2020 findet spätestens im Sommer 2021 statt
Die Spiele sollten ursprünglich vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden. Die Corona-Pandemie macht nun aber eine Austragung im Sommer 2020 unmöglich. Gleiches gilt für die Paralympics in Tokio, die vom 25. August bis 6. September stattfinden sollten.
Ein genauer Ersatztermin ist noch nicht bekannt, er könnte auch im Frühjahr 2021 liegen - der Sommer 2021 soll nur der spätmöglichste Zeitraum sein. Die Sommerspiele werden weiter unter dem Namen "Olympische und Paralympische Spiele von Tokio 2020" ausgetragen werden.
Discovery/Eurosport gab zur Verschiebung folgendes Statement ab:
Olympia-Verschiebung extrem teuer
Die Verschiebung der Spiele ist ein extrem teurer Vorgang. Experten schätzen, dass auf den Gastgeber Japan und den Veranstalter IOC Kosten von 5,6 bis 5,9 Milliarden Euro zukommen werden.
Vor allem logistisch ist es für Veranstalter, Athleten und TV-Sender eine Herkulesaufgabe. Das Hauptproblem dabei sind die Sportstätten. Insgesamt gibt es 43 Arenen oder Anlagen, die für die Spiele 2020 errichtet wurden. Für alle Anlagen müssen die Organisatoren nun neue Verträge aushandeln.
Coronavirus: COVID-19-Ausbreitung schreitet voran
Die Verlegung der Sommerspiele auf das kommende Jahr war die folgerichtige Entscheidung nach den Entwicklungen der vergangenen Wochen und Tage.
Die Ausbreitung der COVID-19-Erkrankung durch das Coronavirus schreitet weltweit immer weiter voran.
Dadurch wurden auch die Sorgen der Sportwelt immer größer. Am Dienstagmittag gab es weltweit mehr als 390.000 Infektionen mit Corona, mehr als 17.000 Menschen verloren ihr Leben.
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(SID)
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