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Thomas Röhler über die Folgen der Olympia-Verschiebung im Eurosport-Podcast
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Publiziert 27/03/2020 um 16:16 GMT+1 Uhr
Thomas Röhler hat sich im Eurosport-Podcast "Extra Time" zur Verschiebung der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio und den daraus resultierenden Folgen - auch finanzieller Art - für die Athleten geäußert. Einnahmen aus Wettkämpfen seien im Jahr 2020 noch komplett fraglich, so der 28-Jährige, der aber weiterhin auf die Durchführung einer Saison hofft.
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"Ich hoffe, dass wir einen kleinen Leichtathletik-Zirkus auf die Beine gestellt bekommen, einfach damit das System stark bleibt", so Röhler.
"Sonst", so der Speerwerfer, wirke sich die aktuelle Situation "langfristig finanziell aus". Alle Leichtathletik-Meetings sind wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres ausgesetzt worden. Zuletzt wurden auch die Olympischen Spiele in Tokio in das Jahr 2021 verlegt. Ein genauer Termin muss allerdings noch gefunden werden.
Diese Unsicherheit macht Röhler zu schaffen. Als Mitglied der Athletenkommission des Weltverbandes IAAF spricht er in diesem Punkt auch für viele andere Sportler:
Kommunikation zwischen Athleten und IOC nicht optimal
Röhler sprach im Eurosport-Podcast "Extra Time" auch über die Kommunikation zwischen dem IOC und den Athleten, die der Verschiebung vorangegangen war.
Die Sportler seien ständig darüber informiert gewesen, dass die Spiele stattfinden und "und wir weiter trainieren sollen". Ein Austausch habe aber nur bedingt stattgefunden:
"Dass man mit uns Athleten ernsthaft darüber gesprochen hat, dass wir seit Februar vor einem gemeinsamen Problem stehen, habe ich persönlich wenig wahrgenommen", erklärte der Jenaer.
Röhler gestand aber ein, dass der Einfluss der Athleten und Verbände beim Endergebnis - der Verschiebung der Spiele ins kommende Jahr - doch deutlich sichtbar ist. Das sei positiv. Dennoch gab er zu bedenken:
Leichtathletik-WM erst im Jahr 2022?
Es sei nun wichtig, möglichst schnell einen Termin für Olympia im Jahr 2021 zu finden, sagte der 28-Jährige. Die eigentlich für August kommenden Jahres geplante Leichtathletik-WM im amerikanischen Eugene/Oregon dürfte in diesem Zuge wohl verschoben werden.
"Ich habe die ersten Signale wahrgenommen, dass man mit der Leichtathletik-WM ins Jahr 2022 geht. In den letzten Gremiensitzungen wurde relativ klar, dass es viele Veränderungen im Zeitplan rund um die Olympischen Spiele geben wird", sagte Röhler.
Das gesamte Gespräch mit Thomas Röhler im Eurosport-Podcast "Extra Time" siehst und hörst du ab Samstag um 10:00 Uhr bei Eurosport.de und in deinem Podcast-Feed.
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