Corona | Niklas Kaul reagiert auf Olympia-Verschiebung

Zehnkämpfer Niklas Kaul hat sich im Eurosport-Podcast "Extra Time" einverstanden mit der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio gezeigt. "Ich träume schon seit 20 Jahren von Olympia, da kann ich das eine Jahr jetzt auch noch länger warten", sagte der Weltmeister von 2019, der auch in Tokio 2020 zu den Medaillenkandidaten gehört hätte.

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Fotocredit: Eurosport

Weltweit haben Athleten mit Verständnis auf die Verlegung der Olympischen Sommerspiele in Tokio ins Jahr 2021 reagiert – so auch der deutsche Zehnkämpfer Niklas Kaul, wie er am Dienstagnachmittag im Eurosport-Podcast "Extra-Time" erklärte.
"Ich glaube, dass der Schritt jetzt auch der richtige war, weil wir alle schon so lange auf diese Olympischen Spiele hinarbeiten", erklärte der Weltmeister, der nun hofft, dass die Spiele dann eben im kommenden Jahr "so stattfinden, wie wir es uns alle immer erträumt haben. Weil das ist eben doch der ganz große Traum vieler Sportler."
Offiziell hat eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das IOC dazu bewogen, einer Verlegung der Spiele zuzustimmen. Kaul ist aber der Meinung, dass auch der steigende Druck von Seiten der Athleten ein ausschlaggebender Punkt war:
Auch könne man das gesundheitliche Risiko nicht ausreichend gut einschätzen. "Was passiert, wenn man in einer Metropole wie Tokio mit 38 Millionen Einwohnern nur ein paar Infizierte im Olympischen Dorf gehabt hätte, kann man auch nicht wirklich einschätzen", so Kaul.

Sport nur noch Nebensache

Der Zehnkämpfer erwartet nun fairere Wettkämpfe, weil alle Sportler die gleiche Ausgangsposition besitzen: "Insofern habe ich mich sehr gefreut über diese Entscheidung. Obwohl trotzdem das Herz natürlich ein bisschen blutet, weil man natürlich hofft, dass Olympische Spiele so wie geplant stattfinden können."
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