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Olympia 2020 in Tokio: Keine ausländischen Zuschauer für Olympische Sommerspiele zugelassen
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Publiziert 20/03/2021 um 11:54 GMT+1 Uhr
Die Olympischen Spiele und die Paralympics im Sommer in Tokio finden wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer aus dem Ausland statt. Diese historische Entscheidung fiel auf einem Gipfeltreffen mit Vertretern der japanischen Regierung, des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) um Präsident Thomas Bach, des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), der Tokioter Stadtverwaltung und des OK.
Die Olympischen Ringe in Tokio
Fotocredit: Getty Images
"Um den im Ausland lebenden Ticketinhabern Klarheit zu verschaffen und ihnen zu ermöglichen, ihre Reisepläne zu diesem Zeitpunkt anzupassen, sind die Parteien auf japanischer Seite zu dem Schluss gekommen, dass sie zum Zeitpunkt der Spiele nicht nach Japan einreisen können", teilte das Organisationskomitee mit.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Internationale Paralympische Komitee (IPC) "respektieren und akzeptieren diese Schlussfolgerung voll und ganz", hieß es in der Erklärung weiter.
Diese historische Entscheidung fiel auf einem Gipfeltreffen mit Vertretern der japanischen Regierung, des IOC um Präsident Thomas Bach, des IPC, der Tokioter Stadtverwaltung und des OK.
Durch den Bann für ausländische Olympia-Besucher soll das Infektionsrisiko bei den Olympischen Spielen vom 23. Juli bis 8. August und den Paralympics vom 24. August bis 5. September weiter begrenzt werden.
Steigt Akzeptanz der japanischen Bevölkerung?
Zudem erhoffen sich die Olympia-Macher von ihrem Beschluss eine Steigerung der momentan geringen Akzeptanz in der japanischen Bevölkerung für die Olympia-Wettbewerbe in ihrer Hauptstadt.
Angesichts der Pandemie-Entwicklung hatte sich der Beschluss bereits seit einiger Zeit abgezeichnet.
Zwar hatten auch IOC-Mitglieder noch auf der Vollversammlung der Ringe-Organisation in der zweiten März-Woche für eine weitere Beobachtung der Corona-Situation plädiert, doch Japans Regierung unter Ministerpräsident Yoshihide Suga war Medienberichten zufolge bereits seit Februar zu dem nun vollzogenen Bann entschlossen.
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(SID)
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