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Paralympics 2026 in Mailand und Cortina: Anja Wicker, Marco Maier und Leonie Walter holen drei Bronzemedaillen
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Update 11/03/2026 um 18:33 GMT+1 Uhr
Biathletin Anja Wicker hat bei den Paralympischen Winterspielen gleich in ihrem ersten Rennen eine Medaille geholt. Die Stuttgarterin gewann zum Auftakt der Wettbewerbe im Sprint über 7,5 km der sitzenden Startklasse in Tesero Bronze und bescherte dem Team D einen starken Start. Die 54-jährige Andrea Eskau wurde Achte. Marco Maier und Leonie Walter holten kurz darauf ebenfalls Bronzemedaille.
Das Feuer brennt: Paralympische Winterspiele sind eröffnet
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"Es ist unglaublich, dass ich das gleich am ersten Wochenende geschafft habe, wenn die Eltern und Freunde da sind. Ich habe ein breites Grinsen. Ich habe es mit den zwei Fehlern super spannend gemacht, es war mega eng. Ich hoffe, dass ich die anderen motiviert habe", sagte eine strahlende Wicker.
Auch Bundestrainer Ralf Rombach war "sehr zufrieden. Dass wir gleich beim Auftakt eine Medaille haben, ist wunderbar. Ich hoffe, dass wir den Flow nutzen können."
Gold ging an die überragende Amerikanerin Oksana Masters. Die 36-Jährige triumphierte nach fehlerfreier Schießleistung vor ihrer Teamkollegin Kendall Gretsch (0/+16,0 Sekunden).
Gesamtweltcupsiegerin Wicker hatte nach zwei Schießfehlern 1:11,1 Minuten Rückstand. Eskau, die bereits zum neunten Mal an Paralympics teilnimmt, blieb zwar fehlerfrei, hatte aber läuferisch keine Chance (+2:35,7).
Wicker schon am Sonntag wieder gefordert
Für Masters, die im Vorfeld der Spiele noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, war es bereits der zehnte Paralympicssieg und die 20. Medaille insgesamt.
Für die 34-Jährige ist es die insgesamt vierte Medaille bei Winterspielen. Erst im vergangenen Dezember hatte Wicker den Schlitten gewechselt, auch in Zusammenarbeit mit FES.
Bereits am Sonntag ist Wicker im Einzel wieder im Einsatz, es folgen Starts in der Sprint-Verfolgung und im Skilanglauf.
Maier holt dritte Paralympics-Medaille der Karriere
Maier vom SV Kirchzarten gewann derweil im Sprint über 7,5 km der stehenden Klasse hauchdünn Bronze. Der 26-Jährige, der wegen der warmen Temperaturen in kurzer Hose gestartet war, musste sich nach fehlerfreier Schießleistung den beiden Chinesen Cai Jiayun (0) und Liu Xiaobin (0/+21,8 Sekunden) geschlagen geben.
Der DBS-Biathlet hatte 28,8 Sekunden Rückstand zur Spitze, aber nur 0,2 Sekunden Vorsprung vor Rang vier. Für Maier war es die dritte Paralympics-Medaille seiner Karriere. Alexander Ehler und Steffen Lehmker landeten auf den Rängen neun und 13.
Walter jubelt nach Bronze: "Superglücklich, dass es geklappt hat"
Leonie Walter machte in der Klasse der Sehbehinderten das Bronze-Triple perfekt. Die 22-Jährige, die mit Guide Christian Krasman unterwegs war, blieb fehlerfrei und musste nur der starken Chinesin Wang Yue (0) und Carina Edlingerova (0/+28,0 Sekunden), die aus Österreich in den tschechischen Verband gewechselt ist, den Vortritt lassen.
"Ich bin superglücklich, dass es geklappt hat", sagte Walter, die in der Vorbereitung Probleme mit der Schulter hatte. Die Weltmeisterin hatte 39,7 Sekunden Rückstand, für sie war es die insgesamt fünfte Medaille bei Paralympics. Johanna Recktenwald (0/1:25,3 Minuten), deutsche Para-Sportlerin des Jahres, belegte Rang fünf. Linn Kazmaier (0/+3:05,8) wurde Siebte.
In der Männer-Klasse der Sehbehinderten verpasste das deutsche Trio das Podium klar. Beim Dreifach-Erfolg der Ukraine wurde Lennart Volkert mit Guide Nils Kolb auf Rang acht bester Deutscher.
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(SID)
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