Die deutschen Reiterinnen waren am vergangenen Wochenende wieder einmal enorm stark im Viereck unterwegs. Bei der Weltcup-Etappe von Salzburg dominierten sie die Prüfungen. Isabell Werth siegte im Sattel von Weihegold OLD beim Grand Prix de Dressage der Weltcup-Tour sowie mit Quantaz in zwei Prüfungen der CDI3*-Tour. Aber in der Weltcup-Kür musste die Nummer eins der Welt den Sieg ihrer Landsfrau Jessica von Bredow-Werndl überlassen. Ihre 14-jährige Trakehner Stute Dalera (von Easy Game) brillierte in der Kür mit ihren Stärken, präsentierte sich leichtfüßig und fehlerfrei.
Dagegen patzte Weihegold in den fliegenden Galoppwechseln. Isabell Werth musste sich nach ihrem Ritt mit 84,720 Prozent zufrieden geben. Eine trotz der Fehler hohe Wertnote, die bei der hervorragenden Konkurrenz jedoch nicht für den Sieg ausreichte. Dalera erzielte unter Jessica von Bredow-Werndl 87,960 Prozent und sicherte ihrer Reiterin damit erneut den Triumph die Ehrenrunde anführen zu dürfen. Das Paar ist nun bereits mehrfach an Isabell Werth vorbeigezogen, unter anderem beim Weltcup-Event in Stuttgart 2019.
Ebenfalls sehr gut unterwegs waren in Salzburg Helen Langehanenberg und Annabell, die mit 81,340 Prozent Platz drei belegten vor Dorothee Schneider und Faustus, die auf Platz vier rangierten.
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