WSOP Main Event 2026: Am ersten Tag müssen zwei Spieler den Final Table verlassen

Eurosport bei Google

Die Rückkehr der Pokerkönige – Die neun Finalisten nahmen erneut im Horseshoe Platz. Lucas Jumalon zeigte sich abgeklärt und ließ die Konkurrenz nach wie vor weit hinter sich. Bei aller Vorsicht geht es beim Poker nicht ganz ohne Risiko, dies bedeutete das Ende des Turniers für Evagorou und Boos.

Lucas Jumalon WSOP2026 Miguel Cortes

Fotocredit: Eurosport

Das Warten hat ein Ende. Im Horseshoe in Las Vegas gingen Karten und Chips beim Final Table im Main Event der World Series of Poker endlich wieder durch die Hände. Die an Tag 7 eingeführte Action-Clock ist schon wieder Geschichte, beim Final Table wird kein künstlicher Zeitdruck erzeugt. Auch so wurden an Tag 1 des Final Tables in 2026 mehr Hände gespielt als in der vorherigen Ausgabe.
Lucas Jumalon hat mit seinen gerade einmal 22 Jahren die Möglichkeit, der zweitjüngste Champion dieses Turniers zu werden. Dank seines Stacks von um die 200.000.000 steht ihm einiges an Kapital zur Vefügung, um ordentlich Druck auf seine Mitspieler auszuüben.
Im Vorjahr wurden schon innerhalb von 28 Händen drei Spieler nach Hause geschickt, in diesem Jahr zeigten sich die Finalisten etwas langlebiger. Tatsächlich gelang es Evagoras Evagorou in genau dieser 28. Hand noch, seinen Stack mit drei Königinnen zu verdoppeln.
Doch Zypern wird weiter auf seinen ersten Main Event Champion warten müssen. Evagorou, der sein erstes Main Event überhaupt spielte, musste sich als erster vom Final Table verabschieden. Er wurde damit Neuntplatzierter und strich einen Gewinn von einer Million US-Dollar ein.
Michael Gagliano gelang es zunächst, Jumalon etwas am Boden zu halten, mit einem Ass als höchste Karte brachte er seinen jungen Landsmann kurzzeitig unter 200.000.000.
Lauri Saaskilahti legte viel Geschick an den Tag, unter anderem ging ihm Greg Mueller auf den Leim, und er sollte nicht der einzige bleiben. Kreative Bluffs verhalfen dem Finnen zwischenzeitlich zu einem Stack von über 100.000.000 und einer Platzierung hinter Jumalon.
Beim internationalen Ensemble am Tisch wurde auch unter den Supportern das Singen der ”Marseillaise” mit ”O Canada” und ”U-S-A”-Rufen beantwortet.
Für die Anhänger der Équipe Tricolore steht allerdings die Heimreise an. Der Franzose Mario Boos wurde als zweite Eliminierung an diesem Tag Achter und gewannt 1.250.000 US-Dollar. Das Paar 8-en auf seiner Hand war gegen König und Neun von Saaskilahti nicht genug.
Jumalon hält seine Position als Chipleader und seinen Stack weiterhin solide bei 212.000.000, hinter ihm reihen sich Han Feng (106.500.000) und Lauri Saaskilahti (84.500.000) ein. Der Kanadier Greg Mueller beschließt mit 29.500.000 die finale Teilnehmerrunde.
In den zweiten Tag dieses langwierigen Zielsprints bringen vier der verbleibenden sieben Spieler weniger als 20 Big Blinds mit.
Mehr als 2 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung