Valverde hat in dieser Saison noch kein Rennen gewonnen, was für den Weltmeister von 2018 völlig untypisch ist. Ihm fehlte 2020 deutlich sichtbar seine Spritzigkeit - sowohl vor der Corona-Pause, als auch jetzt danach. Ende Juli fuhr er auf der 1. Etappe der Burgos-Rundfahrt auf Rang drei, und im Bergaufsprint von Saint-Christo-en-Jarez zum Auftakt des Critérium du Dauphiné wurde er vor einer Woche Vierter - geschlagen von Wout Van Aert (Jumbo - Visma), Daryl Impey (Mitchelton - Scott) und Egan Bernal (Ineos).
In der Gesamtwertung der französischen Rundfahrt verpasste er trotz der zahlreichen Ausfälle der Top-Kletterer Bernal, Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe), Primoz Roglic (Jumbo - Visma) und Co. die Top 10 und wurde Zwölfter.
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Valverde scheint erkannt zu haben, dass es für ihn langsam abwärts geht, und so überdenkt er nun auch seine Zukunftspläne noch einmal. "Ich werde nächstes Jahr noch an den Olympischen Spielen teilnehmen, wenn nichts dazwischen kommt. Aber eigentlich wollte ich auch danach noch ein Jahr weitermachen. Das müssen wir jetzt nochmal überdenken. Ich sehe das momentan nicht. Dafür müsste ich wirklich anfangen, bessere Rennen zu fahren", so der Spanier.
Bei der Tour de France hofft er gemeinsam mit seinem jungen Teamkollegen Enric Mas auf einen Etappensieg. In der Gesamtwertung rechnet Valverde sich jedenfalls nicht viel aus. "Wir kämpfen um einen Platz in den Top 20", meinte er.
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