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Algarve-Rundfahrt: Jonas Vingegaard feiert Sieg beim Renndebüt 2025 mit Erfolg im abschließenden Zeitfahren
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Update 23/02/2025 um 20:27 GMT+1 Uhr
Mit einem starken Finale hat sich Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) nicht nur das abschließende Zeitfahren, sondern auch den Gesamtsieg bei der 51. Volta ao Algarve gesichert. Der 28-jährige Däne benötigte für die 5. Etappe über 19,6 Kilometer von Salir zum Alto do Malhao 28:25 Minuten und war damit elf Sekunden schneller als sein belgischer Teamkollege Wout Van Aert.
Vingegaard macht mit Zeitfahrsieg die Gesamtwertung klar
Quelle: Eurosport
Dritter wurde mit 15 Sekunden Rückstand der Italiener Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) vor dem Franzosen Romain Gregoire (Groupama-FDJ /+0:30) und Maximilian Schachmann (Soudal-Quick-Step /+0:19), der nach einem beeindruckenden Auftritt auf Platz fünf bester deutscher Profi war.
"Ich bin natürlich sehr glücklich. Es war ein guter Tag für mich und das Team. Ich freue mich über den Gesamtsieg, aber auch über die Revanche für das, was mir in den letzten Tagen passiert ist. Meine Tochter sagte mir, dass ich heute gewinnen muss. Das gab mir Extramotivation", sagte Vingegaard, der erst im Schlussanstieg den entscheidenden Vorsprung herausfuhr.
Er fuhr fort: "Es war ein schönes Zeitfahren und ich habe es genossen. Ich mag solche Zeitfahren und sie liegen mir gut. Natürlich kommt es auf die Beine drauf an, denn hast du keine guten Beine, dann spürst du das gewaltig hier rauf. Bei mir war es das Gegenteil, ich hatte gute Beine. Ich fühle mich gut und wollte heute gut abschneiden."
"Den Kletterern liegt dieses Zeitfahren sehr gut, weil schon der erste Teil sehr hügelig ist. Da ist es schwer, das Tempo gut zu wählen. Mein Gefühl war nicht gut, weil ich immer gelitten und mich auf dem Rad nicht wohlgefühlt habe. Im Zeitfahren muss das aber kein schlechtes Zeichen sein. Ich bin sehr zufrieden", sagte Van Aert, der am Fuß des Schlussanstiegs noch die Bestzeit gehalten hatte und dann als einer der wenigen Spitzenfahrer von der Zeitfahrmaschine auf das Straßenrad umstieg.
Christen muss Führung am Schlusstag abgeben
"Der Wechsel hat sich ausgezahlt, weil ich richtig schnell den Berg hochgekommen bin. Die anderen haben ziemlich aufgeholt auf mich. Für mich war es aber die richtige Entscheidung", fügte der 30-Jährige an.
Der als letzter Fahrer gestartete Jan Christen (UAE Team Emirates-XRG) kam mit 48 Sekunden Rückstand ins Ziel und musste sein Gelbes Trikot an Vingegaard abgeben, der sich in der Gesamtwertung noch vom sechsten auf den ersten Platz verbesserte. Mit 15 Sekunden Rückstand beendete der Portugiese Joao Almeida (UAE Team Emirates-XRG) sein Heimspiel auf dem zweiten Platz vor dem Belgier Laurens De Plus (Ineos Grenadiers/+0:24), der Rang drei behauptete.
Gregoire (+0:36) rückte noch auf den vierten Gesamtrang vor, Schachmann (+0:40) beendete die Rundfahrt als Fünfter. Dagegen büßte sein letztjähriger Teamkollege Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe) als Etappenzwölfter noch eine Position ein und musste sich mit dem achten Platz im Schlussklassement begnügen. Christen fiel noch auf Rang zehn zurück.
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Quelle: Eurosport
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