So lief das Amstel Gold Race: Remco Evenepoel nimmt mit Sieg Revanche gegen Mattias Skjelmose beim Ardennen-Klassiker
Amstel Gold Race (M)
Herren | 19.04.2026
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Von Celine Jäntsch
Update 19/04/2026 um 17:31 GMT+2 Uhr
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Evenepoel zwang Skjelmose auf der Zielgeraden in die erste Position. Dann trat er explosiv an und gewann mit mehr als einer Radlänge Vorsprung.
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Es läuft alles auf einen Zweiersprint hinaus. Im vergangenen Jahr war Skjelmose im Dreierspurt gegen Evenepoel und Pogacar erfolgreich. Da hatte er sich vorher aber bei der Tempoarbeit zurückgehalten. Das war diesmal anders.
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Wann probiert es Evenpoel? Er fährt von vorn, Skjelmose kann aber dranbleiben. Unter der Brücke hindurch geht der Däne sogar in die Führung.
2,4 km
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Mit mehr als anderthalb Minuten Vorsprung geht das Duo in den Cauberg. Es ist die dritte Passage. Hinten greifen sie nacheinander an, in der Hoffnung, dass sich die anderen dann uneinig sind und so der dritte Podestplatz herausspringt.
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Frigo greift an. Aber er kommt nicht weg. Der Italiener fährt ein beeindruckendes Amstel Gold Race.
9 km
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Nein, der Bemelerberg ist dafür zu wenig steil. Die beiden Spitzenreiter arbeiten gut zusammen. Gregoire wird am Ende der Steigung von Frigo, Schmid, Verstrynge, Cosnefroy, Whiten Philipsen, Costiou und Baudin eingeholt. Der Rückstand dieser Gruppe bträgt 1:05 Minuten.
11 km
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Sie müssen nun noch einmal den Bemelerberg hoch. Probiert es da der Olympiasieger mit einer Attacke? Oder wartet er bis zum letzten Cauberg? Nach hinten haben sie ausreichend Polster.
14 km
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Baudin griff eben einmal entnervt an. Sie wissen, dass die Sache gelaufen ist. Allerdings ist das Podium noch in Reichweite, da Gregoire mittlerweile 30 Sekunden hinter der Spitze liegt. Die Gruppe hat 56 Sekunden Abstand nach ganz vorn.
18 km
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Am späteren Zielstrich hat Gregoire bereits 12 Sekunden Rückstand. Die Gruppe dahinter liegt 50 Sekunden im Hintertreffen. Es sieht alles danach aus, als sollten Skjelmose und Evenepoel den Sieg unter sich ausmachen.
21 km
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Evenepoel zupft an, Gregoire platzt weg, Skjelmose kann mitgehen. Damit haben wir ein Duo - und dessen Vorsprung beträgt bereits 37 Sekunden.
22 km
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Es geht zum zweiten und vorletzten Mal den Cauberg hinauf. Schmid, Senna Remijn und Emil Verstrynge (Alpecin - Permier Tech) haben den Aschnluss zu den ersten Verfolgern geschlossen.
25 km
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Costiou führt logischerweise nicht mit, weil Gregoire vorn ist. Der endschnelle Franzose ist aus dem Trio sogar derjenige mit den besten Siegchancen, sollten sie gemeinsam zum Ziel kommen. Auch Frigo führt nicht mit, und da sich Vansevenant ebenfalls etwas zurückhielt, forderte Cosnefroy ihn eben auf, sich mehr zu beteiligen. Der Rückstand ist auf 30 Sekunden angewachsen.
30 km
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Sören Kragh Andersen (Lidl - Trek) und Schmid fallen aus der Verfolgergruppe zurück. Whiten Philipsen, Cosnefroy, Baudin, Costiou und Vansevenant haben Frigo eingesammelt. Diese Gruppe liegt 24 Sekunden hinter dem Spitzentrio.
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Sturz bringt Mitfavoriten um alle Chancen: Crash von Vauquelin und Jorgenson
Quelle: Eurosport
32 km
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Im Keutenberg kann Frigo nicht mehr mithalten. Evenepoel macht das Tempo. Gregoire und Skjelmose lassen sich aber nicht abschütteln. 20 Sekunden zwischen Spitze und Verfolgern.
33 km
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Bei den Verfolgern, wo auch Benoit Cosnefroy (UAE), Pello Bilbao (Bahrain Victorious) und Ion Izagirre (Cofidis) zu sehen sind, ist die Hoffnung noch nicht gestorben. 22 Sekunden beträgt der Rückstand zum Quartett, wo Frigo kein Tempo macht. Verständlicherweise.
36 km
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Sie kommen zum 1,5 Kilometer langen Fromberg. Dort holt ds Trio mit dem Vorjahrssieger den Solisten Frigo ein. In der Verfolgung haben wir nur noch etwa 15 Fahrer, darunter Mauro Schmid (Jayco - AlUla) und Whiten Philipsen.
39 km
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In der Abfahrt stürzten Jorgenson, Vauquelin und der eingeholte Artz. Der Franzose war in einer Linkskurve weggerutscht und konnte als einziger das Rennen fortsetzen. Im Feld kam an der Stelle auch Marc Hirschi (Tudor) zu Fall, sodass das Rennen für diese Equipe gelaufen ist. Evenepoel, Skjelmose und Gregoire haben noch 15 Sekunden Rückstand zu Frigo. Das Peloton hat schon 40 Sekunden Abstand.
42 km
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Romain Gregoire (Groupama - FDJ) hat im Kruisberg angegriffen. Evenepoel reagierte schnell und fuhr das Loch zu. Skjelmose, Jorgenson und Kevin Vauqelin (Ineos) sind ebenfalls vorn.
43 km
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Jetzt übernimmt Ineos Grenadiers die Tempoarbeit. Tratnik ist der letzte Helfer bei Evenepoel. Er scheint aber auch nicht mehr lange ein hohes Tempo fahren zu können. Auch Uno-X Mobility kommt nach vorn.
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Evenepoel schlägt Skjelmose und gewinnt Amstel Gold Race
Quelle: Eurosport