"Es war die gleiche Situation wie letztes Jahr“, erklärte Jury-Mitglied Armand van Mulken, der für die Zielankunft zuständig war. "Es war sehr schwer, mit bloßem Auge zu sehen (wer gewonnen hatte). Ich war aber zu schnell mit meiner Entscheidung, denn auf dem Zielfoto sieht man, dass Kwiatkowski vorne ist. Es waren Millimeter. Das menschliche Auge und der Computer sind ein himmelweiter Unterschied", entschuldigte sich der Zielrrichter später.
Nachdem er das Zielfoto gesehen hatte, war auch Cosnefroy klar, dass er verloren hatte: "Es ist enttäuschend, aber ich kann mit dem zweiten Platz zufrieden und stolz auf mein Rennen und meine Teamkollegen sein", sagte der Franzose.
Kwiatkowski meinte mit einem Augenzwinkern: "Von Tom Pidcock (Teamkollege, d. Red.) habe ich gelernt, dass man immer auf das Fotofinish warten muss", nachdem sich das Durcheinander gelegt hatte.
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Der Pole meinte, dass es vergangenes Jahr bei Pidcocks Niederlage gegen Wout van Aert (Jumbo – Visma) ähnlich chaotisch zugegangen sei. Kwiatkowski weiter: "Aber ich gebe zu, es war alles sehr verwirrend. Erst Enttäuschung, dann Freude. Vor allem nach so einem harten Rennen."
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