Giro dell'Emilia: Remco Evenepoel muss aufgeben - Belgier kämpft in Schlamm und Regen mit Augenproblemen
Update 08/10/2024 um 10:28 GMT+2 Uhr
Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) hat im Vorfeld der 107. Ausgabe des Giro dell'Emilia als ärgster Konkurrent von Superstar Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) gegolten und zeigte sich im Finale aktiv. Rund 25 Kilometer vor Schluss gab der Belgier jedoch plötzlich auf. Wie ein Video in den Sozialen Medien offenbart, kämpfte der Olympiasieger mit Augenproblemen, die ihn wohl zum Rückzug zwangen.
Nächste Triumphfahrt von Pogacar, Lipowitz abgefangen
Quelle: Eurosport
Das Peloton kämpfte sich am Samstag über 215 Kilometer zwischen Vignola nach San Luca durch Regen und Schlamm - und genau das dürfte die Probleme bei Evenepoel ausgelöst haben.
Offenbar gelangte etwas Dreck in die Augen des 24-Jährigen, der schließlich von einem Teammitglied ausgespült werden mussten. Die Jagd auf Pogacar war damit beendet, abseits der TV-Kameras zog sich Evenepoel aus dem Rennen zurück.
"In Emilia lief es für uns nicht nach Plan", erklärte Sportdirektor Davide Bramati und richtete den Blick bereits wieder nach vorne. "Aber so ist der Radsport. Das motiviert und noch mehr für Montag."
Damit bezieht sich Bramati auf die Coppa Bernocchi (ab 15:00 Uhr live und on-demand bei discovery+).
Evenepoel und Co. peilen Il Lombardia an
Vor drei Jahren fuhr Evenepoel beim italienischen Eintagesrennen den Sieg ein, das als ideale Vorbereitung für Il Lombardia gilt. Das letzte Monument der Saison findet am Samstag statt (live und on-demand bei discovery+).
Bei der Lombardei-Rundfahrt trifft Evenepoel übrigens erneut auf Pogacar, der sich beim Giro dell'Emilia dank eines 35-Kilometer-Solos zum Sieger aufschwang.
Bei den letzten drei Ausgaben von Il Lombardia war Pogacar nicht zu schlagen.
Das könnte Dich auch interessieren: Schlammschlacht im strömenden Regen: Laporte feiert emotionalen Sieg
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/10/06/4049148-82120613-2560-1440.jpg)
Schweizer unwiderstehlich: Hirschi im Zielsprint nicht zu stoppen
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung