Flandern-Rundfahrt 2026 der Frauen: Demi Vollering gewinnt erstmals Ronde van Vlaanderen - Lotte Kopecky entthront

Demi Vollering hat dank eines fulminanten Antritts 18 Kilometer vor dem Ziel die Konkurrenz geschockt und die Flandern-Rundfahrt 2026 für sich entschieden. Die Niederländerin vom Team FDJ United-Suez gewann den belgischen Klassiker über 164,1 km zum ersten Mal in ihrer Karriere. 2023 war Vollering auf Platz zwei gekommen, nun gelang ihr der große Coup auf der Minderbroedersstraat in Oudenaarde.

Entscheidende Attacke: Vollering hängt Titelverteidigerin Kopecky ab

Quelle: Eurosport

Pauline Ferrand-Prévot (Visma–Lease a Bike) aus Frankreich sicherte sich mit 42 Sekunden Rückstand im Zielsprint gegen die Niederländerin Puck Pieterse (Fenix–Deceuninck) den zweiten Platz.
Lotte Kopecky vom Team SD Worx-Protime konnte ihren Titel bei der Flandern-Rundfahrt dagegen nicht verteidigen.
Die Belgierin musste nach der Attacke von Demi Vollering 18 km vor dem Ziel abreißen lassen, am Ende reichte es mit einem Rückstand von 1:04 min für Rang vier.
Damit bleibt es bei drei Flandern-Erfolgen für Kopecky, die in den Jahren 2025, 2023 und 2022 ganz oben auf dem Treppchen stand.
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Heftige Stürze und Vollering-Coup - Flandern-Highlights der Frauen

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Die Plätze fünf bis acht gingen an die Waliserin Zoe Bäckstedt (Canyon-SRAM), Karlijn Swinkels (NED/UAE Team ADQ), Silvia Persico (ITA/UAE Team ADQ) und die zweimalige Ronde-Gewinnerin Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) aus Italien.
Mischa Bredewold (SD Worx-Protime) aus den Niederlanden wurde Neunte, dahinter folgte mit Franziska Koch (FDJ United-Suez) die beste deutsche Fahrerin.

Reussers Traum platzt nach Sturz

Die 25-Jährige zeigte als Helferin für Teamkollegin Vollering eine beeindruckende Leistung und war 1:58 min nach der Flandern-Championesse im Ziel.
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Flandern-Traum für Mitfavoritin Reusser platzt nach Sturz

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Einen gebrauchten Tag in Belgien erwischte Marlen Reusser. Die Schweizerin vom Team Movistar zählte zu den Titelanwärterinnen, wirkte frisch - musste das Rennen aber nach einem Sturz rund 47 km vor dem Ziel aufgeben.

Vollering: "Mir fehlen ein bisschen die Worte"

"Es ist verrückt. Mir fehlen ein bisschen die Worte", räumte Vollering ein. "Es war super hart heute. Ich habe nur daran gedacht, dass ich so schnell wie möglich fahren muss, damit das Leiden so schnell wie möglich aufhört."
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Flandern-Siegerin Vollering perplex: "Es ist verrückt"

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Sie habe von "diesem Moment so viele Male geträumt und gewusst, dass der Kwaremont der längste Anstieg ist und dass er mir am besten liegt".
Nach der entscheidenden Attacke "habe ich erst bemerkt, dass ich allein bin. Vom Paterberg bis ins Ziel ist es ein weiter Weg. Es hat sich angefühlt, als ob es nie enden wird", führte Vollering aus.
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Verbotene Linie hat üble Folgen: Massensturz im Frauen-Feld in Flandern

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