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Flandern-Rundfahrt 2026: Remco Evenepoel hat nach Podium bei erster Teilnahme Blut geleckt - "mehr oder weniger perfekt"
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Publiziert 05/04/2026 um 22:12 GMT+2 Uhr
Zufrieden mit der eigenen Leistung und ein selbstbewusster Fokus auf kommende Klassikerrennen: Red-Bull-Kapitän Remco Evenepoel sah sich bestätigt nach seinem ersten Auftritt bei der Flandern-Rundfahrt, bei dem er auf Anhieb Platz drei belegte. "Es war eine mehr oder weniger perfekte erste Teilnahme für mich und wir können heute nur zufrieden sein”, sagte der Belgier nach Rennende bei "Eurosport".
Highlights: Ausscheidungsfahren der Superstars in Flandern
Quelle: Eurosport
Direkt im Anschluss lobte er die Mannschaftsleistung seiner Equipe. "Das Team hat überragend gearbeitet, um mich für den Molenberg und Eikenberg in Position zu bringen. Es war sehr hektisch, aber wir haben das sehr gut gemanaged", beschrieb Evenepoel die vorentscheidende Selektion, die ihn in eine Spitzengruppe mit allen Favoriten manövrierte.
Dass er letztendlich nach der zweiten Überquerung des Oude Kwaremont mit Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) und Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) nicht ganz mithalten konnte, wunderte den Doppel-Olympiasieger von Paris nicht.
"Im Vergleich mit Mathieu und Tadej bin ich bei den kurzen, scharfen Antritten im Sattel noch nicht auf dem nötigen Level. Ich glaube, das ist das Einzige, das ich ändern muss, weil sie da einfach besser waren", holte er in seiner Analyse des Rennens weiter aus.
Zwischen den Anstiegen sei er mit den beiden auf Augenhöhe gewesen, konnte aber die zwischenzeitlich aufgegangene Lücke von rund 20 Sekunden partout nicht schließen.
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Finale Attacke: Pogacar hängt van der Poel an Kwaremont und Paterberg ab
Quelle: Eurosport
Evenepoel: "Dann hat Tadej mir den Todesstoß versetzt"
"Es war wirklich schrecklich, immer diesen Rückstand zu haben. Vor allem, da sie zu zweit und ich allein war. Ich hatte das Gefühl, dass ich näherkam, aber dann hat Tadej mir den Todesstoß versetzt. Da hat er voll durchgezogen und er hat das bewusst gemacht, sodass ich nicht zurückkehren konnte", ließ Evenepoel seinen inneren Kampf am Mikrofon von Sporza nochmals Revue passieren.
Ein Hadern mit der Situation, das dann aber auch wenige Kilometer vor dem Ziel ein Ende haben sollte. "Ich konnte erst die letzten 8,5 Kilometer genießen, da gab es Rückenwind. Am Ende haben die Beine entschieden, also glaube ich, dass ich auf dem Platz ins Ziel gekommen bin, den ich verdiene", meinte er weiter.
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Attacke am Kwaremont: Pogacar macht ernst - nur die Stars können folgen
Quelle: Eurosport
Evenepoel selbst, aber auch sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe, das mit Gianni Vermeersch (+5:22) auf Rang 10 einen weiteren Fahrer in die Top Ten brachte, könnten nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der "Ronde" Blut geleckt haben.
"Wenn ich mich nur auf die Klassiker konzentriere, dann hoffe ich, dass die Lücke zu van der Poel und Pogacar bei Rennen solcher Art schnell geschlossen ist. Wenn man sich nur auf die Tour de France konzentriert, ist dazwischen genügend Zeit, um das zu machen. Also mache ich das vielleicht nächstes Jahr", schloss er sein Statement des Tages - das bei der Konkurrenz wie eine Kampfansage interpretiert werden dürfte.
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