Auftaktsieg für HTC

Wie schon 2009 hat das Team HTC das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des Giro d'Italia gewonnen. In Turin lag das Team um Mark Cavendish nach 19,3 Kilometern knapp vor der US-Konkurrenz von RadioShack. Das "maglia rosa" durfte sich Italiens Zeitfahrmeister Marco Pinotti überstreifen.

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HTC erreichte zwar mit nur fünf Fahrern das Ziel in der piemontesischen Metropole, war trotzdem mit 55,186 km/h am schnellsten unterwegs im technisch anspruchsvollen Mannschaftszeitfahren.
Pinotti & Co. benötigten für den 19,5 Kilometer langen Kurs vom Savoyen-Schloss Venaria zum Ziel in der piemontesischen Metropole 20:59 Minuten und hatten neun Sekunden Vorsprung auf RadioShack. Platz drei sicherte Liquigas, zeitgleich vor Omega Pharma mit dem Erfurter Sebastian Lang.
Topfavorit Alberto Contador und sein Saxo Bank-SunGard-Team musste sich bei 30 Sekunden Rückstand auf die Tagessieger mit Rang acht begnügen.
Punktsieg für Nibali
Erfolgreicher war Contadors vermutlich schärfster Konkurrent im Kampf um den Gesamtsieg: Der Italiener Vincenzo Nibali landete einige Sekunden vor dem Spanier (+0:22). Rang fünf ging an Garmin-Cervélo (+0:24). Dahinter folgten Lampre-ISD mit Michele Scarponi und Alessandro Petacchi (+0:24) sowie das niederländische Rabobank-Team (+0:26).
Das luxemburgische Leopard-Trek-Team mit Fabian Wegmann und Dominic Klemme blieb auf Rang 14 mit 37 Sekunden Rückstand im Rahmen der Erwartungen. Einen Platz davor beendete das mit fünf Schweizern angetretene BMC-Team (+0:41) das Rennen.
Pinotti wieder in Rosa
Der 35 Jahre alte Pinotti trägt zum zweiten Mal in seiner Karriere das begehrte maglia rosa. Bereits beim Giro 2007 führte der fünfmalige Zeitfahrmeister seines Landes vier Tage lang die Gesamtwertung an.
Der stolze Routinier dankte im Anschluss seinen Teamkollegen: "Dieser Sieg gehört uns allen, ich kann den Jungs gar nicht genug danken. Es ist eine große Ehre, Rosa zu tragen", so der Sieger es Giro-Abschlusszeitfahrens von 2008.
"Es ist en großer Tag für das Team und hätte nicht besser laufen können. Wir waren bestens vorbereitet, hatten die Strecke am Morgen besichtigt. Es war flach, aber nicht einfach mit den Straßenbahnschienen und etlichen schwierigen Kurven", fasste er die Etappe zusammen.
Der Erfurter Patrick Gretsch konnte dem Tempo seiner HTC-Teamkollegen nicht folgen und erreichte mit Rückstand das Ziel.
TV-Tipp:
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